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Medienberichte Mindestens 44 Tote wegen gepanschtem Alkohol in der Türkei

Mehr als 40 Tote durch gepanschten Alkohol in der Türkei
Mindestens 44 Personen sollen in der Türkei an illegal hergestelltem Alkohol gestorben sein. Wie ein türkischer TV-Sender berichtet, werden 30 weitere Personen im Krankenhaus behandelt (Symbolbild).
© Nikky / Picture Alliance
Innerhalb einer Woche sollen laut Medienberichten mindestens 44 Menschen aufgrund von gepanschtem Alkohol in der Türkei gestorben sein. Der illegale Alkohol führt nicht immer gleich zum Tod, birgt jedoch viele Gefahren. 

Laut Medienberichten sind in der Türkei innerhalb einer Woche mindestens 44 Personen an gepanschtem Alkohol gestorben. 30 weitere befinden sich im Krankenhaus, so der staatliche Fernsehsender TRT am Dienstag. Die Polizei hat bereits 58 Personen festgenommen, die den illegalen Alkohol hergestellt haben sollen.   

Die Todesfälle nach Konsum des schwarzgebrannten Alkohols traten laut TRT in acht Provinzen auf, darunter in der Metropole Istanbul. Den türkischen Medienberichten zufolge soll der schwarzgebrannte Alkohol in vielen Fällen Methanol enthalten haben. Die auch als Methylalkohol bezeichnete Substanz kann schwere Erkrankungen verursachen, darunter dauerhafte Erblindung.    

Preise von Alkohol in der Türkei gestiegen

Die illegale Herstellung von Alkohol hat in den vergangenen Jahren in der Türkei stark zugenommen. Seit die konservative AKP-Partei von Staatschef Recep Tayyip Erdogan im Jahr 2002 an die Regierung kam, stieg der Preis des Nationalgetränks Raki um ein Vielfaches an. 2002 kostete eine Flasche des Anis-Schnapses im Schnitt noch acht Lira, heute sind es etwa 170 Lira (mehr als 18 Euro).

deb DPA

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