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Uelzener Schüler: Marco Weiss bei Autounfall verletzt

Der acht Monate in der Türkei inhaftierte Schüler Marco Weiss ist bei einem Autounfall verletzt worden. Der 17-Jährige, mittlerweile Praktikant bei einem Elektromarkt in seiner Heimatstadt Uelzen, war als Beifahrer eines Lastwagens in den Unfall verwickelt.

Pechvogel Marco Weiss: Bei einem Autounfall ist der 17-jährige Uelzener Schüler schwer verletzt worden. Marco, der nach seiner Freilassung aus türkischer Haft im Dezember 2007 ein Praktikum bei einem Elektromarkt in seiner Heimatstadt absolviert, sei nach dem Unfall im Uelzener Klinikum wegen des Verdachts auf Kopfverletzungen untersucht worden, berichtet die "Uelzener Zeitung".

Der 17-Jährige saß demnach am Montagnachmittag als Beifahrer in einem Firmentransporter, als der Wagen frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammengestoßen ist. Der Fahrer des anderen Autos habe aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und sei auf die Gegenfahrbahn geraten, berichtet die Zeitung. Der Lieferwagen mit Marco als Beifahrer sei nach dem Zusammenstoß in den Seitengraben geschleudert worden und auf die Seite gekippt. Die Zeitung veröffentlichte ein Foto, das offenbar den verunglückten Laster zeigt.

Per Hubschrauber ist nach Angaben des Blattes ein Notarzt aus dem Klinikum Uelzen zur Unfallstelle geflogen worden. Marco sei benommen und kaum ansprechbar gewesen. Doch offenbar hat er Glück im Unglück gehabt: Der Airbag sei aufgegangen. Die anderen Unfallbeteiligten seien mit leichten Verletzungen davon gekommen.

Auch Marco geht es offenbar wieder besser. Zwar hat er nach Informationen der Uelzener Zeitung Schädelprellungen und Platzwunden erlitten. Trotzdem wurde er nach den Untersuchungen im Krankenhaus von seine Mutter abgeholt und nach Hause gebracht. Marco sei Bettruhe verordnet worden, zudem sei er zunächst bis Ende der Woche krankgeschrieben.

Seit rund drei Wochen ist Marco bei dem Elektromarkt als Außendienstmitarbieter eingesetzt, zu seinem Aufgabenbereich gehört der Einbau von Stereoanlagen.

Der Schüler Marco soll in der Türkei eine 13-jährige Britin sexuell missbraucht haben. Marco war im Dezember nach langem juristischem Ringen freigelassen worden; der Prozess soll am 1. April fortgesetzt werden.

mta