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Verbrennungsgefahr Ikea ruft Jumbotasse Lyda zurück


Ikea hat Tausende Lyda-Trinktassen zurückgerufen. Mehrere Menschen hatten sich verbrannt, nachdem die Tassen beim Einfüllen eines Heißgetränks geplatzt waren. Käufer erhalten ihr Geld zurück.

Die schwedische Möbelhauskette Ikea ruft tausende Trinktassen zurück. Die Lyda Jumbotasse, die zwischen August 2012 und April 2013 verkauft worden sei, könne zerbrechen, wenn heiße Flüssigkeiten eingegossen würden, teilte Ikea Deutschland am Mittwoch im hessischen Hofheim am Taunus mit. Dadurch bestehe ein Verbrennungsrisiko. Das Unternehmen bat deswegen seine Kunden, die Tassen nicht mehr zu benutzen. Der Kaufpreis werde in Ikea-Filialen erstattet.

Weltweit lägen bereits 20 Berichte über Tassen vor, die während des Gebrauchs zerbrochen seien, einige auch aus Deutschland. Bei insgesamt zehn der Vorfälle sei es zu Verletzungen gekommen. Andere Tassen aus dem Ikea-Sortiment seien von dem Problem nicht betroffen. Von der Lyda Jumbotasse seien in Deutschland rund 26.000 Stück verkauft worden, sagte eine Ikea-Sprecherin.

jat/AFP/DPA DPA

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