Vergiftete Drinks Wiener Cocktail-Opfer außer Lebensgefahr


Einen Tag nach der Vergiftung von fünf Menschen in einem Wiener Lokal herrscht noch immer Unklarheit über das Motiv. Hat der mutmaßliche Täter ihnen heimlich Ecstasy in die Drinks gemischt? Der Zustand der Vergifteten ist ernst, aber nicht mehr lebensbedrohlich.

Fünf junge Leute, die am Sonntag nach dem Genuss von vermutlich vergifteten Drinks in einer Wiener Bar zusammengebrochen waren, sind offenbar auf dem Wege der Besserung. Nach Informationen des Österreichischen Rundfunks ORF vom Montag schweben die Opfer inzwischen nicht mehr in Lebensgefahr. Ihr Zustand wurde von den Krankenhäusern aber nach wie vor als ernst beschrieben.

Die drei jungen Männer und zwei Frauen waren am Sonntagnachmittag nach dem Genuss von möglicherweise heimlich vergifteten Drinks in einer populären Bar im Wiener Bezirk Alsergrund zusammengebrochen. Die Polizei nahm einen Tatverdächtigen fest.

Drogen angeboten?

Nach ORF-Angaben ist jedoch weiterhin unklar, ob die Fünf wirklich heimlich vergiftet wurden. Nach Zeugenaussagen soll der mutmaßliche Täter den Anwesenden vor dem Zwischenfall eine flüssige Substanz angeboten haben. Dabei könnte es sich um die Psychodroge LSD oder "Liquid Ecstasy" gehandelt haben. Eine Boulevard-Zeitung berichtete am Montag, der angebliche Täter habe selbst unter Drogeneinfluss gestanden.

Der Tatort ist nach einem Bericht der österreichischen Nachrichtenagentur APA eine Bar in den Stadtbahnbögen, in der eine After-Hour-Party stattfand, die bis spät in den Sonntagnachmittag dauerte. 40 bis 50 Personen feierten laut Polizei in dem Club.

DPA DPA

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