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Video Alternative in der Energiekrise: Holzöfen sind heiß begehrt

STORY: Markus Huber schneidet gerade noch das Rohr für den Holzofen zurecht. Seine Firma verkauft Holzöfen aller Art. Am Donnerstag baut Huber in Prutting bei Rosenheim eine neue Feuerstätte ein. Die Nachfrage nach Holzöfen ist stark gestiegen. Manuela und ihre Familie hatten Glück. Sie mussten nur ein paar Monate auf ihren Ofen warten. Bei Öfen, die nicht bereits auf Lager sind, liegen die Lieferzeiten mittlerweile bei fast eineinhalb Jahren. „Vor Corona […] waren wir so bei sechs Wochen, sieben Wochen, was wir an Lieferzeiten gehabt haben. Aber mit Corona sind diese Lieferketten einfach abgerissen, da hat es schon Schwierigkeiten gegeben. Und jetzt ist natürlich die Nachfrage seit der Ukrainekrise, seit einfach Öl und Gas so extrem teuer geworden ist, beziehungsweise beim Gas man nicht weiß, ob diesen Winter so viel geliefert wird, wie man wirklich benötigt, immens angestiegen.“ Die Kosten für Brennholz sind zwar auch sehr angestiegen, laut Huber sind trotzdem um die 20 Prozent Einsparungen möglich. So ein Ofen kostet insgesamt circa 3000 Euro. „Die Wärme ist behaglicher, gemütlicher, wie wenn man nur mit einem Heizkörper heizt. Und das zweite ist einfach die Kosteneinsparung. Gerade bei Berufstätigen kann ich einfach diese Wärme im Raum tagsüber herunterfahren und kann mit einem Holzofen auf die Nacht in sehr kurzer Zeit dann auf 22 bis 23 Grad aufheizen. Und unter tags habe ich diese Absenktemperatur von 18 oder 19 Grad.“ Manuelas Familie freut sich jetzt erstmal über ihren neuen Ofen und Markus Huber fährt direkt zum nächsten Kunden, um einen neuen Holzofen einzubauen.
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In Zeiten steigender Gas- und Ölpreise suchen derzeit viele Menschen nach anderen Heizmöglichkeiten - und entscheiden sich vermehrt für Holz. Seit Kriegsbeginn in der Ukraine sei die Nachfrage immens gestiegen, sagt Markus Huber. Seine Firma verkauft die "heiße Ware".

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