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Video Bayern und Sachsen-Anhalt kippen Maskenpflicht im ÖPNV

STORY: Bayern schafft ab Samstag die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr ab. Sie werde durch eine Empfehlung ersetzt, in Bussen und Bahnen eine Maske zum Schutz vor Corona-Ansteckungen zu tragen, sagte der Leiter der bayerischen Staatskanzlei, Florian Herrmann am Dienstag. Künftig solle mehr die Eigenverantwortung im Vordergrund stehen, so der CSU-Politiker. Sachsen-Anhalt will bereits ab Donnerstag auf die FFP2-Pflicht im ÖPNV verzichten. Kürzlich hatten bereits Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Schleswig-Holstein beschlossen, dass sich Menschen mit einem positiven Coronatest nicht mehr isolieren müssen. SPD-Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sagte dazu in Berlin: "Ich finde es schade. Das sind alles unionsgeführte Länder und ich habe den Eindruck, dass hier Parteipolitik auch eine Rolle spielt und das sollte einfach nicht sein. Wir sollten einfach versuchen, in diesem Winter noch einmal zusammenstehen, zusammenzustehen, wie wir es damals gemacht haben, parteiübergreifend." Angesichts neuer Coronavirusvarianten, gegen die es keine Antikörpermedikamente gebe und anderer Krankheitserreger wie dem RS-Virus oder der Grippe, gebe es für ihn keinen Grund, jetzt zu lockern, so Lauterbach.
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Künftig solle mehr die Eigenverantwortung im Vordergrund stehen, hieß es aus der bayerischen Staatskanzlei. Bundesgesundheitsminister Lauterbach kritisierte die Entscheidung und forderte die Bundesländer auf, parteiübergreifend zusammenzustehen.

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