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Video Boostern vor dem Fest

Es ist viel los im Impfzentrum von Vitry-sur-Seine. Vor den Weihnachtsfeiertagen wollen sich EinwohnerInnen des Vororts südlich von Paris ihren Booster-Schuss abholen. Dreihundert Impfungen werde hier pro Tag verabreicht. Der Nachfrage nach könnten es noch mehr sein. Dabei hat das Impfzentrum bereits aufgestockt, so Chantal Simon, leitende Krankenschwester des Zentrums. "Ja, es stimmt. Die Leute rufen an und sagen, dass sie nirgends einen Termin bekommen können." Doch nicht nur Boosterimpfungen werden verabreicht. Diese Rentnerin hat sich angesichts steigender Infektionszahlen in Frankreich von einer Erstimpfung überzeugen lassen. "Ich wollte mich bisher gar nicht impfen lassen, weil ich nicht wusste, was man mir da spritzen würde. Die Entwicklung von Impfstoffen dauert doch eigentlich Jahre und hier ging es schnell..." Letztlich sei es ihr Arzt gewesen, der sie überzeugt habe. Und so hat sie einen Termin vereinbart und sich eingereiht in die Schlange der Impfwilligen. Auch das Auftreten der noch nicht vollständig entschlüsselten Virusvariante Omikron mag einen Teil zum Andrang beitragen. "Omikron ist da und damit ist nicht zu spassen. Ich hab es im Fernsehen gesehen und in der Zeitung und hatte Angst." Angst und Vorsicht - erst am Montag hatte Innenminister Jean Castex mit Blick auf Omikron verschärfte Maßnahmen angekündigt. Vor Weihnachten sollen alle Nachtclubs erneut schließen, auch enger gefasste Kontaktbeschränkungen sind vorgesehen.
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Auch in Frankreich sorgt man sich angesichts der neuen Virusvariante Omikron. Insgesamt steigen die Infektionszahlen im Land. In einem Pariser Vorort war der Andrang in einem Impfzentrum in dieser Woche groß.

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