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Video Durchbruch der Alzheimer-Forschung: Biogen-Aktien gehen durch die Decke

STORY: Anleger können sich freuen: Nach einem überraschenden Studienerfolg eines Mittels gegen Alzheimer haben die Aktien des US-Biotechnologiekonzerns Biogen um satte 40 Prozent zugelegt. Die am späten Dienstag veröffentlichten Studienergebnisse für Lecanemab zeigten, dass das experimentelle Medikament das Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit im Vergleich zu einem Placebo um 27 Prozent verlangsamt hat. Biogen entwickelt das Medikament zusammen mit dem japanischen Unternehmen Eisai. Das Medikament zielt auf eine toxische Proteinplaque ab, das für das Voranschreiten der Erkrankung verantwortlich gemacht werden. Ähnliche versuche waren in der Vergangenheit immer wieder gescheitert. Dr. Stephen Salloway ist Professor für Neurologie und Psychiatrie an der Warren Alpert Medical School der Brown University in den USA: "Dies ist ein großer Moment im Kampf gegen die Alzheimer-Krankheit. Dies ist die erste zulassungsrelevante Studie mit einem Alzheimer-Medikament, die abgeschlossen wurde und eine deutliche Senkung des Amyloidspiegels, der das Ziel ist, und einen klaren klinischen Nutzen zeigt. Das ist ein Hoffnungsschimmer für Menschen im Frühstadium der Alzheimer-Krankheit." Auch die Aktien von Eisai stiegen nach der Nachricht sprunghaft an und kletterten in Tokio um 17 Prozent auf Tageshöchststand. Die Aktien der Konkurrenten Eli Lilly und Roche legten ebenfalls zu, da die jüngsten Ergebnisse die Spekulationen auf einen Erfolg bei der Erprobung ihrer eigenen Alzheimer-Medikamente befeuerten.
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Die Papiere des kooperierenden Unternehmens Eisai aus Japan legten ebenfalls zu. Auch die Konkurrenz profitiert von dem Forschungserfolg.

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