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Video Energiekonzern Uniper wird verstaatlicht

STORY: Hinweis: Dieser Beitrag wird ohne Sprechertext gesendet. O-ton Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne): "Dieser Schritt ist notwendig geworden, weil die Situation sich seit der Ankündigung des Bundeskanzlers am 22.07. noch einmal deutlich verändert, ja verschärft hat. Seit dem 01.09. Neunten fließt kein Gas mehr durch Nordstream 1." - SCHNITT - "Uniper hat einen Anteil in ihrem Portfolio von 50 Prozent aus russischem Gas und steht für 40 Prozent der deutschen Gasversorgung. Das zusammengenommen zwang zum Handeln. Nach einer Marktanalyse und Prüfung von Alternativen haben wir die Entscheidung getroffen, wie eben dargestellt, um die Versorgungssicherheit für Deutschland sicherzustellen." - SCHNITT - "Mit der Verstaatlichung von Uniper stellt sich seit Beginn des Septembers natürlich die Frage, ob eine Umlageerhebung für dann ein Staatsunternehmen verfassungskonform ist. Dieser Frage ist und wird intensiv nachgegangen. Diese Frage ist unabhängig davon zu sehen, wie die Gasumlage jetzt bewertet wird, bzw. dass sie kommt. Die Gasumlage ist eine Brücke, bis diese Frage abschließend geklärt ist und ich sagte schon, das dauert mindestens drei Monate oder um die drei Monate, bis die Umsetzung dessen, was ich eben gerade erzählt habe, dann auch rechtskonform geworden ist. Die Gasumlage wird also kommen jetzt ab 1. Oktober als Brücke, notwendig, um die Finanzsolidität von Uniper sicherzustellen."
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Der Bund will 99 Prozent der Anteile des angeschlagenen Energiekonzerns übernehmen. Bundeswirtschaftsminister Habeck kündigte zugleich ein Festhalten an der umstrittenen Gasumlage an.

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