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Video Erneuter Schuldspruch in Myanmar: Suu Kyi und australischer Berater zu Haftstrafen verurteilt

STORY: Myanmars abgesetzte Regierungschefin Aung San Suu Kyi und ihr Wirtschaftsberater Sean Turnell sind am Donnerstag zu je drei Jahren Haft verurteilt worden. Sie sollen gegen ein Gesetz aus der Kolonialzeit verstoßen haben, das die Wahrung von Amtsgeheimnissen regelt. Das berichtete eine mit den Vorgängen vertraute Quelle. Worum es dabei genau ging, war zunächst unklar. Suu Kyi und der australische Staatsbürger Turnell haben die Vorwürfe zurückgewiesen. Das Urteil fiel in der Hauptstadt Naypyitaw, unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Militär-Junta wollte sich nicht zu dem Urteil äußern. Das Militär behauptet, die Gerichte im Land seien unabhängig. Angeklagten werde ein faires Verfahren gewährt. Turnells Frau forderte in den sozialen Medien die Freilassung ihres Mannes und dessen Rückkehr nach Australien. Er habe bereits zwei Drittel seiner Strafe in Untersuchungshaft abgesessen. Als altgediente Gegnerin der Militärherrschaft und Trägerin des Friedensnobelpreises muss Suu Kyi muss nach mehreren Urteilen in verschiedenen Fällen mehr als 17 Jahre Gefängnis absitzen. Oft ging es dabei um angebliche Bestechung.
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Drei Jahre sollen die abgesetzte Regierungschefin und ihr Wirtschaftsberater hinter Gitter. Suu Kyi verbüsst nach mehreren Urteilen gegen sich bereits eine langjährige Haftstrafe.

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