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Video Extinction Rebellion blockiert Londoner Verkehr

Mit einer Verkehrsblockade im Zentrum Londons haben Klimaaktivisten am Montag eine zweiwöchige Protestaktion gegen Untätigkeit in Sachen Klimawandel gestartet. Anhänger der Gruppe Extinction Rebellion zogen mit Transparenten und Trommeln durch die britische Hauptstadt. Es gab mehrere Festnahmen, darunter auch zwei Personen, die sich an einen Lieferwagen gekettet hatten. Ein mitgebrachter rosa Tisch auf dem Leicester Square sollte die Regierung symbolisch an den Verhandlungstisch bitten. "Ich mache mit, weil mir das Klima am Herzen liegt. Ich sorge mich um die Lebewesen auf dieser Erde und ich tue etwas für sie." Zuvor hatten sich die Demonstranten auf dem Trafalgar Square versammelt. "Ich bin hier, um für meinen Enkel, meine Kinder und für kommenden Generationen zu kämpfen. Denn es wird nicht schön werden". "Sie hören einfach nicht zu. Sie interessieren sich nur für das Wirtschaftswachstum. Wirtschaftswachstum ist die Ursache für das kaputtes Klima." Proteste gab es auch in Oslo, wo zahlreiche Aktivisten von Extinction Rebellion über Stunden den Zugang zum norwegischen Öl- und Energieministerium blockierten. Extinction Rebellion plant für die nächsten zwei Wochen eine Reihe von Protesten. Die Gruppe fordert sofortige Maßnahmen der Regierungen der Welt sowie eine Abkehr von emissionsintensiven Industrien. Nur so könnten von Wissenschaftlern vorhergesagte Szenarien der Zerstörung noch abgemildert werden.
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Es gab mehrere Festnahmen, darunter auch zwei Personen, die sich an einen Lieferwagen gekettet hatten.

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