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Video EZB erwartet höhere Inflation in diesem Jahr - und mehr Wachstum

Die Europäische Zentralbank, EZB, erwartet eine höhere Inflation und mehr Wachstum in diesem Jahr in der Währungsunion. Die Ökonomen sagen eine Teuerungsrate von 2,2 Prozent voraus, wie die EZB am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. Damit würde sie ihre Zielmarke von zwei Prozent reißen. Die Inflationsrate war im August auf 3,0 Prozent hochgeschnellt, den höchsten Wert seit rund zehn Jahren. EZB-Präsidentin Christine Lagarde am Donnerstag in Frankfurt: "Die Wirtschaft in der EU ist auf dem klaren Weg zurück. Hängt aber von der Pandemie und dem Fortschritt bei den Impfungen ab. Der Anstieg der Inflation dürfte von vorübergehender Natur sein. Und der Preisdruck wird nur langsam zurück gehen." Denn die Gründe für die stärkere Inflation seien etwa höhere Ölpreise, die Rückkehr zur alten Mehrwertsteuerhöhe in Deutschland sowie Materialengpässe. Für 2022 hoben die Volkswirte ihre Inflationsprognose von 1,5 auf 1,7 Prozent an, für 2023 von 1,4 auf 1,5 Prozent. Und sie sagen auch ein stärkeres Wirtschaftswachstum voraus. Das Bruttoinlandsprodukt soll in diesem Jahr um 5,0 Prozent steigen. Noch im Juni lautete die Wachstumsprognose 4,6 Prozent.
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Die Inflationsrate war im August auf 3,0 Prozent hochgeschnellt, den höchsten Wert seit rund zehn Jahren.

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