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Video Feucht und fröhlich - so war das Oktoberfest 2022

STORY: Es ist vollbracht! Das 187. Oktoberfest ist zu Ende. Gut zwei Wochen lang wurde auf der Theresienwiese in München wieder getrunken, gefeiert und geschunkelt - zum ersten Mal nach zwei Jahren Coronapause. Viele Besucher aus Bayern und Ländern rund um die Welt wollten sich das offenbar nicht entgehen lassen. Laut Bilanz der Wiesn-Leitung kamen bis Montag schätzungsweise 5,7 Millionen Gäste auf das Oktoberfest - und die hatten offenbar Durst, wie Wiesnchef Clemens Baumgärtner feststellt. "Jeder Besucher hat statistisch fast eine Maß getrunken. Das ist doch mal ganz ordentlich. Und wenn man Speisen und Getränke anschaut, geht der Trend leicht hin, auch vegane und vegetarische Gerichte zu akzeptieren. Jedenfalls laufen die Kasspatzen dem Schweinsbraten schon fast den Rang ab." Was das Gesundheitsbewusstsein bezüglich der Corona-Pandemie angeht, hatte es rund um das Oktoberfest allerdings Kritik gegeben. Mit Blick auf steigende Inzidenzzahlen in München twitterte etwa Bundesgesundheitsminister Lauterbach, das Fest wäre mit Testen vor dem Einlass sicherer gewesen. Baumgärtner wies das zurück. Bei der Logistik habe es keine Probleme gegeben. "Insgesamt hat aber diese Corona-Diskussion, die ja auch dahingehend geführt wurde, dass all die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, egal ob bei Polizei, Sicherheitsdiensten, Wirten, Kellnern und Bedienungen erkranken würden. Diese Unkenrufe haben sich nicht bewahrheitet. Und es ist auch einmal interessant zu hören, dass nicht immer alles, was man meint, dass sein müsste, tatsächlich stimmt." Zu schaffen machte den Schaustellern auf der Wiesn allerdings das Wetter. Die Festwochen zeigten sich in diesem Jahr meist kalt und verregnet. An den Ständen durfte sogar Glühwein ausgeschenkt werden. Statt auf den Fahrgeschäften tummelten sich viele die Besucher dennoch lieber im Bierzelt. Am letzten Tag ließ sich aber doch noch die Sonne blicken. Und machte Lust auf die nächste Wiesn 2023.
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Die erste Wiesn nach der Corona-Pandemie lockte trotz nasskalten Wetters schätzungsweise 5,7 Millionen Gäste an. 2019 waren es 6,3 Millionen. Die Festleitung zog am Montag dennoch eine gute Bilanz.

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