VG-Wort Pixel

Video Florida: LGBTQ-Themen sollen aus Lehrplänen verschwinden

STORY: Der Senat des US-Bundesstaats Florida hat ein umstrittenes Gesetz verabschiedet, das den Unterricht über sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität verbietet. Das Gesetz betrifft Kinder vom Kindergarten bis zur dritten Klasse. Es verbietet, über sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität in einer Weise zu unterrrichten, die - so wörtlich - nicht alters- oder entwicklungsgemäß für Schüler ist. In der Debatte vor der Abstimmung rang der demokratische Senator Shevrin Jones, der sich als schwul geoutet hat, mit der Fassung. Denjenigen, die glauben würden, man könne Homosexuelle per Gesetz wegzaubern, müsse er sagen: "Es tut mir leid, das könnt ihr nicht." Schüler in ganz Florida hatten gegen den Gesetzentwurf demonstriert. Auch die US-Bundesregierung kritisierte den Schritt. Seit Monaten kämpfen die Republikaner in Florida dafür, dass Eltern ein größeres Mitspracherecht darüber haben, was ihre Kinder in der Schule lernen. Neben sexueller Orientierung geht es dabei auch um den Umgang mit Rassismus. Vergangenen Monat hatte das Unterhaus von Florida einen Gesetzentwurf verabschiedet, der den Unterricht über Rassismus-Themen als Teil der offiziellen Lehrpläne verbietet. Nach der Abstimmung wurde das Gesetz nun zur Unterzeichnung an den republikanischen Gouverneur Ron DeSantis weitergeleitet. Dieser hatte sich für das umstrittene Gesetz ausgesprochen.
Mehr
Der Senat des US-Bundesstaats Florida hat ein umstrittenes Gesetz verabschiedet, das den Unterricht über sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität in Grundschulen verbietet.

Mehr zum Thema



Newsticker