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Video GDL kündigt bislang längsten Streik an

Hinweis: Dieser Beitrag wird Ihnen ohne Sprechertext gesendet. O-TON GDL-CHEF CLAUS WESELSKY "Wir werden deshalb, meine Damen und Herren, rechtzeitig angekündigt, heute hier am 30. August um 17 Uhr, die Arbeitskämpfe erneut beginnen und zwar am 1. September um 17 Uhr wird erneut der Güterverkehr in den Arbeitskampf eintreten. Es folgen am 2. September um 2 Uhr morgens der Infrastrukturbereich Station und Service und der gesamte Personenverkehr. Da die bisherigen Arbeitskämpfe jeweils 48 Stunden im Personenverkehr offensichtlich keine Wirkung auf den Vorstand der Bahn erzielt haben, sehen wir uns gezwungen, diese Arbeitskampfmaßnahme wesentlich länger zu betreiben. Der Arbeitskampf endet deshalb erst am 7. September um 2 Uhr." "Das geht uns, gelinde ausgedrückt, am Steiß vorbei, was dieser Vorstandsvorsitzende von sich gibt. Denn die Eisenbahnerinnen und Eisenbahner treten in den dritten Ausstand im Jahr 2021, weil sie im Konflikt mit ihrem eigenen Management stehen und weil sie es Leid sind, von diesem Arbeitgeber a keine Entgelterhöhung in 2021 in Höhe von 1,4 Prozent zu erhalten, b keine weitere Lohnsteigerung von 1,8 Prozent im Jahr 2022 angeboten wird, keine Coronaprämie gezahlt werden sollte und zu guter Letzt, aber als Körnung sozusagen, die Betriebsrente eingekürzt bekommen sollen."
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Der Personenverkehr soll nach Angaben der GDL ab dem 2. September betroffen sein. Die Fronten zwischen Bahn und Gewerkschaft sind verhärtet.

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