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Video Gletscherunglück in Italien: Kaum noch Hoffnung auf Überlebende

STORY: Mit Drohnen und Hubschraubern haben italienische Rettungsteams am Dienstag die Suche nach 13 Bergsteigern wieder aufgenommen, die nach einem Gletscherbruch in den Dolomiten noch vermisst werden. Dabei soll es sich um zehn Italiener und drei Tschechen handeln. Die Hoffnung, sie so lange nach der Katastrophe noch lebend zu finden, ist sehr gering. Bis zum Dienstag wurden nach dem Unglück am Sonntag sieben Todesopfer und acht Verletzte offiziell bestätigt. Die Suche aus der Luft soll in den nächsten Tagen in der gleichen Weise fortgesetzt werden. Wegen der Gefahr weiterer Gletscherbrüche ist der Einsatz vom Boden aus zu gefährlich. Am Sonntag waren am Berg Marmolata in den Dolomiten Eis, Schnee und Felsen abgebrochen und hatten mehrere Bergsteiger verschüttet. Wanderer, die am Dienstag in den Dolomiten, in Norditalien, unterwegs waren, zeigten sich besorgt: "Momentan haben wir ein bisschen Angst. Denn dieser Gletscherabbruch ist etwas, das wir nicht kannten, etwas, das noch nie passiert ist. Und es ist eine ganz neue Gefahr, und wir wissen nicht genau, wie sicher die Situation jetzt ist. Aus Respekt vor den Menschen, die noch da sind, haben wir keine Lust, dorthin zu gehen." "Nach dem, was passiert ist, habe ich ein bisschen Angst, denn vor zwei Tagen wollten wir gerade in der Nähe des Gletschers wandern, also hätte uns das auch passieren können. Wir hatten vor, in die Nähe des Gletschers zu gehen, aber jetzt werden wir einen anderen Weg wählen, um ihn zu vermeiden." Wissenschaftler und Behörden mahnten Wanderer und Bergsteiger in der Region zur Vorsicht. Weitere Gletscherbrüche seien möglich, hieß es. Weite Teile Italiens wurden von einer frühsommerlichen Hitzewelle heimgesucht. Experten zufolge ist die Schneedecke aufgrund der anhaltenden Hitze viel zu dünn für die Jahreszeit.
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Am Sonntag waren am Berg Marmolata in den Dolomiten Eis, Schnee und Felsen abgebrochen und hatten mehrere Bergsteiger verschüttet.

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