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Video Heil - Trotz Inflation bleibt vom erhöhten Mindestlohn etwas übrig

STORY: Hubertus Heil, der Bundesarbeitsminister und SPD-Politiker ist am Donnerstag in Berlin zu Gast in einem Friseursalon gewesen. Hintergrund ist, dass im Friseurhandwerk oft nur der gesetzliche Mindestlohn bezahlt wird. Nun hofft Heil, dass die Mindestlohnanhebung auf 12 Euro, trotz der enormen Inflation, zu einer spürbaren Einkommenserhöhung für Menschen mit niedrigem Einkommen führen wird: "Also ich weiß, dass es für viele Menschen mit niedrigem Einkommen, und Mindestlohn ist immer noch auch 12 Euro noch ein niedriges Einkommen, eine wahnsinnige Belastung im Moment ist. Im letzten Monat war die Inflation bei 8 Prozent. Es sind nicht nur Energiepreise, es sind jetzt auch Lebensmittelpreise. Wenn ein Stück Butter inzwischen 3 Euro kostet, dann ist das für Menschen, die ein gutes Einkommen haben, wie ich, zwar ärgerlich, aber wir können das stemmen. Nur Menschen, die ein geringeres Einkommen haben, für die ist das hart. Trotzdem bleibt von dem Mindestlohn was übrig. Ich habe es ja vorhin gesagt. Wenn man 1.700 Vollzeit, um das zu nehmen, verdient, mit dem bisherigen Mindestlohn, und dann auf 2.100 kommt. Dann sind das plus 22 Prozent. Das ist eine ordentliche Lohnsteigerung. Dass trotzdem was aufgefressen wird von der Inflation, ist verdammt ärgerlich. Und deshalb war es wichtig, dass wir in diesem Sommer jedenfalls kurzfristige Entlastungspakete auf den Weg gebracht haben mit einer Fülle von Maßnahmen, die versuchen sollen, das zusätzlich abzupuffern." Der Besuch von Hubertus Heil erfolgte einen Tag vor der geplanten Verabschiedung des Gesetzes zur Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro am Freitag.
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Der Besuch von Hubertus Heil erfolgte einen Tag vor der geplanten Verabschiedung des Gesetzes zur Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns auf 12 Euro am Freitag.

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