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Video Krisen setzten Dax erneut zu

STORY: Das vorherrschende Gefühl an der Frankfurter Börse war beim Start in die neue Handelswoche Unsicherheit. Der deutsche Leitindex Dax gab zur Handelsbeginn zunächst leicht nach, konnte seine Verluste in den ersten Handelsminuten aber reduzieren und sogar ins Plus drehen. Neue Sorgen bereitete den Anlegern der Wahlsieg der Rechten in Italien. Italien ist nach Griechenland das am stärksten verschuldete Euro-Land. Robert Halver von der Baader-Bank: "Für die Eurozone ist es fatal, wenn jetzt eine neue italienische Regierung auch nur im Entferntesten immer mit der Drohkulisse arbeitet: Wir treten aus der Eurozone aus. Das ist nicht gut. Dann muss die EZB weiterhin alles durchfinanzieren, die Renditen für italienische Staatspapiere drücken, ohne dass Italien aber Reformen macht. Und es sollte ja eigentlich immer das Motto sein: Leistung, Gegenleistung. Und wenn das so weitergeht, dann könenn wir zwar kursfristig die Eurozone retten. Nur längerfristig ist dann die Eurozone wie ein zwar schön polierter Apfel, aber nach innen sehr wurmstichig. Damit können wir gegen Chinesen und Amerikaner nicht durchhalten." Die Aussicht auf weitere Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank und die Kursturbulenzen rund um das Pfund Sterling lösten Verkäufe bei europäischen Staatsanleihen aus. Am Freitag waren die deutschen Standardwerte im Tief bis auf 12.180 Punkte gefallen und hatten damit den niedrigsten Stand seit November 2020 markiert.
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Ökonomen befürchten nach dem Rechtsruck bei der Wahl in Italien deutlich mehr Unsicherheit.

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