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Video Lambrecht zu Besuch in der Ukraine

STORY: Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht hat erstmals seit Beginn des Krieges in der Ukraine dem Land einen Besuch abgestattet. In der Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer traf sich die SPD-Politikerin am Samstag mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Olexij Resnikow. Lambrecht sagte der Ukraine die zügige Lieferung einer ersten Einheit des Luftabwehrsystems Iris-T zu. Das System solle in den nächsten Tagen in der Ukraine eintreffen, sagt Lambrecht. Auf dem Weg nach Odessa hatte die Bundesverteidigungsministerin zuvor die Republik Moldau besucht. Dort äußerte sie sich auch zum Antrag der Ukraine auf einen beschleunigten Nato-Beitritt. ""Selbstverständlich gilt auch für die Ukraine die freie Bündniswahl, und so ist dieser Antrag auch einzuordnen, aber jetzt gilt es die Ukraine ganz konkret in ihrem Kampf gegen diesen brutalen russischen Angriffskrieg zu unterstützen. Das steht jetzt zur Debatte. Da wird Deutschland an der Seite der Ukraine auch weiter Unterstrützung leisten. Und das ist momentan das Gebot der Stunde." In einem Interview mit der ARD begrüßte Lambrecht die Einnahme der Stadt Lyman als "riesigen Erfolg" für die Ukraine. Die russische Armee sei dadurch "extrem geschwächt" worden. Ein Wendepunkt sei dies aber noch nicht.
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Die Bundesverteidigungsministerin sagte der Ukraine die zügige Lieferung einer ersten Einheit des Luftabwehrsystems Iris-T zu.

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