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Video Mehr Geld für Gesundheit

Die mehr als eine Million Tarifbeschäftigten der Länder bekommen 2,8 Prozent mehr Geld und einen steuerfreien Corona-Bonus von 1300 Euro. Darauf haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaften am Montag geeinigt, wie Verdi-Chef Frank Werneke bestätigte: "Das ist jetzt ein Ergebnis, was respektabel ist. Mit starken Seiten, aber auch Punkten, wo wir nicht sehr zufrieden sind. Gut ist, dass wir für viele Beschäftigte im Gesundheitswesen über verschiedene Zulagen doch deutliche Steigerung durchsetzen konnten, für eine Intensivpflegerin, einen Intensivpfleger monatlich ungefähr 230 Euro mehr, für medizinisch-technische Assistentin und Assistenten auch über 200 Euro mehr. Das ist gut. Die vereinbarten Einmalzahlungen wirken sich laut Werneke vor allem bei Beschäftigten mit niedrigen und mittleren Einkommen aus. "Das war unser Anspruch, angesichts steigender Preise Kaufkraft zu sichern, insbesondere für Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen. Das ist gut. Wir sind nicht wirklich glücklich mit dem dann prozentualen Schritt, der im nächsten Jahr kommt, Ende nächsten Jahres mit 2,8 Prozent. Da hätten wir uns mehr gewünscht und haben auch mehr gewollt." Die Arbeitgeber sprachen von einem für alle Seiten tragbaren Ergebnis, das die Länder 2,2 Milliarden Euro koste. Volkswirte nannten den Abschluss vor dem Hintergrund der Corona-Krise nachvollziehbar.
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Beim Tarifabschluss im öffentlichen Dienst haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaften auf ein Lohn-Plus und eine Corona-Einmalzahlung geeinigt.

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