Tarifabschluss

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Fahnen der IG Metall

Einigung "in letzter Minute": Tarifabschluss für nordwestdeutsche Stahlindustrie

Es war eine Einigung "buchstäblich in letzter Minute": Die Tarifparteien der nordwestdeutschen Stahlindustrie haben sich in der Nacht zum Mittwoch in der vierten Verhandlungsrunde auf einen Abschluss geeinigt, wie beide Seiten mitteilten. Um Mitternacht war die Friedenspflicht in der Branche ausgelaufen - ab Mittwoch wären Warnstreiks möglich gewesen. Der Abschluss dürfte laut IG Metall zeitnah auch in Ostdeutschland übernommen werden. 
Video: Deutsche Bahn zeigt sich nach Streikende optimistisch

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STORY: HINWEIS: SIE ERHALTEN DIESEN BEITRAG OHNE SPRECHERTEXT O-TON Anja Bröker, Konzernsprecherin Deutsche Bahn: "Der GDL Streik ist vorbei. Nun gilt die Friedenspflicht. Und sie bringt Verlässlichkeit in die Zeit der Tarifverhandlungen." "Die Fahrgäste im Fernverkehr konnten heute Morgen weitestgehend nach dem gewohnten Fahrplan wieder starten. Wir sind sehr zufrieden mit unserem Betriebsstart im Fernverkehr, Im Regionalverkehr und bei den S-Bahnen kommt es zu regional unterschiedlichen Einschränkungen. Wichtig ist, dass im Laufe des Tages auch da diese Einschränkungen weniger werden und dass es auch immer wieder sich lohnt, in die Auskunftsmedien nachzuschauen. Welche Verbindung ist neu dazugekommen?" "Wir hatten vertrauliche Gespräche Ende der vergangenen Woche, die dazu geführt haben, dass wir uns wieder auf den Weg machen können zu Tarifverhandlungen. Die beginnen ja bekanntlich am 5. Februar hier in Berlin. Und die vertraulichen Gespräch waren nicht nur vertraulich, sondern sie sind auch in einem konstruktiven Ton über die Bühne gegangen. Alle Themen kamen auf den Tisch." "Beide Tarifparteien haben sich auf einen Fahrplan verständigt. Sie haben sich fünf Wochen insgesamt gegeben, für die Tarifverhandlungen, also bis zum 3. März, gilt die Friedenspflicht. Die Gespräche beginnen am kommenden Montag und werden dann vertraulich unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt. Und wir sind sehr zuversichtlich, dass es dann auch am Ende zu einem Tarifabschluss kommen wird."
Video: Lufthansa: Streik vom Tisch

Video Lufthansa: Streik vom Tisch

STORY: Die Gefahr eines Pilotenstreiks bei der Lufthansa ist bis Ende 2026 gebannt. Mit einer Mehrheit von 65,5 Prozent stimmten die Mitglieder der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) dem Tarifabschluss zu, wie die Gewerkschaft am Donnerstag erklärte. VC und Lufthansa hatten für die rund 5200 Cockpit-Beschäftigten bei der Hauptmarke Lufthansa und der Frachttochter Lufthansa Cargo ein Tarifpaket mit deutlichen Gehaltserhöhungen ausgehandelt. In den nächsten dreieinhalb Jahren sollen die Grundvergütungen in drei Stufen um mehr als 18 Prozent steigen, erklärte die Lufthansa. Neben Gehaltserhöhungen regelt die Vereinbarung auch Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen. Im Gegensatz zu früheren Verhandlungen zwischen der Pilotengewerkschaft und der Lufthansa, die immer wieder von Streiks geprägt waren, lief die Tarifrunde diesmal weitgehend geräuschlos ab. Die Friedenspflicht war Ende Juni ausgelaufen, doch zu Arbeitsniederlegungen während der Hochsaison kam es nicht.
Video: Mehr Geld für Gesundheit

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Die mehr als eine Million Tarifbeschäftigten der Länder bekommen 2,8 Prozent mehr Geld und einen steuerfreien Corona-Bonus von 1300 Euro. Darauf haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaften am Montag geeinigt, wie Verdi-Chef Frank Werneke bestätigte: "Das ist jetzt ein Ergebnis, was respektabel ist. Mit starken Seiten, aber auch Punkten, wo wir nicht sehr zufrieden sind. Gut ist, dass wir für viele Beschäftigte im Gesundheitswesen über verschiedene Zulagen doch deutliche Steigerung durchsetzen konnten, für eine Intensivpflegerin, einen Intensivpfleger monatlich ungefähr 230 Euro mehr, für medizinisch-technische Assistentin und Assistenten auch über 200 Euro mehr. Das ist gut. Die vereinbarten Einmalzahlungen wirken sich laut Werneke vor allem bei Beschäftigten mit niedrigen und mittleren Einkommen aus. "Das war unser Anspruch, angesichts steigender Preise Kaufkraft zu sichern, insbesondere für Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen. Das ist gut. Wir sind nicht wirklich glücklich mit dem dann prozentualen Schritt, der im nächsten Jahr kommt, Ende nächsten Jahres mit 2,8 Prozent. Da hätten wir uns mehr gewünscht und haben auch mehr gewollt." Die Arbeitgeber sprachen von einem für alle Seiten tragbaren Ergebnis, das die Länder 2,2 Milliarden Euro koste. Volkswirte nannten den Abschluss vor dem Hintergrund der Corona-Krise nachvollziehbar.