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Video Nach US-Olympia-Boykott: Weitere Staaten überlegen

Nachdem die USA einen diplomatischen Boykott der Olympischen Winterspiele 2022 in China angekündigt haben, hat es weitere internationale Reaktionen auf die Entscheidung gegeben. Auch Neuseeland will keine diplomatischen Vertreter im Februar nach Peking schicken. Wie der stellvertretende Ministerpräsident Robertson am Dienstag erklärte, sei aber eher die anhaltende Pandemie einer der Hauptgründe für die Entscheidung. Sowohl die australische als auch die japanische Regierung haben angekündigt, in der Frage der Entsendung eines diplomatischen Vertreters noch beraten zu wollen. Japans Ministerpräsident Kishida erklärte am Dienstag, sein Land werde bei der Entscheidung eine Reihe von Faktoren berücksichtigen. Der einzige Staatschef, der Chinas Einladung zu den Spielen bisher angenommen hat, ist der russische Präsident Wladimir Putin. Die USA hatten am Montag angekündigt, die Olympischen Winterspiele 2022 in China diplomatisch boykottieren zu wollen. Grund seien der "anhaltende Völkermord und die Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Xinjiang sowie anderer Menschenrechtsverletzungen", wie Regierungssprecherin Jen Psaki mitteilte. US-Sportler seien allerdings nicht betroffen. Die chinesische Botschaft in Washington nannte den Boykott "nur eine politische Manipulation".
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Die USA hatten am Montag angekündigt, die Winterspiele 2022 in China zu boykottieren.

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