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Video Papst Franziskus fordert universelles Grundeinkommen

Papst Franziskus hat sich für die Einführung eines universellen Grundeinkommens ausgesprochen. In einer Videobotschaft zum vierten „Welttreffen der Volksbewegungen“ sagte er am Samstag, dass ein Grundeinkommen jedem Menschen Zugang zu den grundlegendsten Dingen ermöglichen würde. Durch kürzere Arbeitstage könnten mehr Jobs kreiert werden. Es könne nicht sein, dass viele Menschen völlig überarbeitet seien, während andere Personen unter einem Mangel an Arbeit litten. Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche wiederholte auch seine schon bekannte Forderung, dass die Pharmakonzerne ihre Impfstoff-Patente freigeben sollten, um so die Vakzine allen Menschen zugutekommen zu lassen. In einigen Ländern seien noch immer erst drei bis vier Prozent der Bevölkerung gegen das Coronavirus geimpft. Die Menschheit müsse die Pandemie auch als Chance zum Wandel begreifen, so der 84-Jährige. Es sei an der Zeit, sich von dem "lähmenden Egoismus" zu befreien. Stattdessen seien Solidarität und Gemeinwohlorientierung gefragt.
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Ein Grundeinkommen könnte jedem Menschen Zugang zu den grundlegendsten Dingen ermöglichen.

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