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Video Reuters-Journalist Danish Siddiqui in Neu-Delhi beigesetzt

Es waren mit die letzten Bilder, die der Reuters-Journalist Danish Siddiqui vor seinem Tod in Afghanistan gemacht hat. Er hatte afghanische Sicherheitskräfte begleitet, die sich im Kampf mit den radikalislamischen Taliban-Rebellen befinden. Der am Freitag bei Gefechten getötete Fotograf wurde am späten Sonntagabend in Neu-Delhi beigesetzt, nachdem seine sterblichen Überreste aus Afghanistan zurückgebracht wurden. Hunderte Freunde, Familienangehörige und Kollegen nahmen an der Beerdigung teil, die auf dem Gelände derselben Universität stattfand, an der er seinen Abschluss gemacht hatte. Der in Neu-Delhi geborene Siddiqui hinterlässt seine Frau Rike und zwei kleine Kinder. Der 38 Jahre alt gewordene Journalist war am Freitag zusammen mit einem hochrangigen afghanischen Offizier im Kreuzfeuer der Taliban getötet worden, wie Behördenvertreter erklärten. Siddiqui war zuletzt durch seine eindrucksvollen Bilder über die verheerenden Ausmaße der Coronavirus-Pandemie in Indien aufgefallen. Vielen bekannt dürften die Eindrücke von den Massenverbrennungen in Neu-Delhi gewesen sein. 2018 war er Teil des Reuters-Fotografen-Teams, das den Pulitzer-Preis für die Dokumentation der Rohingya-Flüchtlingskrise erhielt.
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Der mit 38 Jahren verstorbene Fotograf war am Freitag im Kreuzfeuer der Taliban-Rebellen getötet worden, wie afghanische Behördenvertreter erklärten.

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