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Video Sabotage-Akt an Nord-Stream-Pipelines wahrscheinlich - Experte für maritime Sicherheit

STORY: HINWEIS: DIESEN BEITRAG ERHALTEN SIE OHNE SPRECHERTEXT. O-TON JOHANNES PETERS, ABTEILUNGSLEITER MARITIME STRATEGIE UND SICHERHEIT AM INSTITUT FÜR SICHERHEITSPOLITIK AN DER UNIVERSITÄT KIEL (ISPK): "Nun, theoretisch sind da mehrere Möglichkeiten denkbar. Also beispielsweise kann es natürlich auch eine Havarie gegeben haben. Wenn es sich nur um ein Leck handelte. Wenn man sich aber anguckt, dass wir hier drei Lecks haben, die nahezu zeitgleich aufgetreten sind oder in sehr enger zeitlicher Folge, dann ist es schon sehr, sehr unwahrscheinlich. Dann spricht schon sehr, sehr viel dafür, dass diese Schäden künstlich herbeigeführt worden sind. Insbesondere weil ja auch die Betreiberfirma selber davon ausgeht, dass es tatsächlich hier oben sich um Sabotage handelt und eben nicht um eine Havarie. Ich denke, dieses Szenario ist auch wahrscheinlich. [...] Nun, wenn man sich die Komplexität anguckt, dann muss man schon davon ausgehen, dass es sich hier um einen staatlichen Akteur handelt, der dort vorgegangen ist. Bei den Mitteln, da ist es ein bisschen schwierig. Es muss vor allen Dingen Mittel, Motivation und Motiv im Endeffekt zusammenkommen. Mitteln haben dazu sicherlich mehrere Ostsee- Anrainer. Plausibel ist es allerdings nur bei einem, nämlich bei Russland selber."
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Der Experte für Maritime Strategie und Sicherheit am Institut für Sicherheitspolitik an der Universität Kiel (ISPK), Johannes Peters, geht von einem Sabotageakt Russlands an den Nord-Stream-Pipelines aus. Das sagte er in einem Reuters-Interview.

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