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Video Söder fordert "mehr Miteinander" von Bund und Ländern

STORY: HINWEIS: DIESEN BEITRAG ERHALTEN SIE OHNE SPRECHERTEXT. PLEASE NOTE: AUDIO QUALITY AS INCOMING. O-TON BAYERISCHER MINISTERPRÄSIDENT MARKUS SÖDER (CSU): "Die Schwäche der bisherigen Verhalten der Bundesregierung ist, dass es kleinklein ist. Es wird mit kleinem Stück, kleiner Pinzette versucht, eine der größten Herausforderungen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland zu lösen. Deswegen braucht es den großen Wurf, das große Versprechen. Da fehlt eine ganze Menge dazu. Es braucht zum Zweiten ein Miteinander. Noch nie in einer so großen Krise ist so einseitig und konfrontativ vonseiten des Bundes gearbeitet worden. Während der schweren Krise Corona war es ein wesentliches Stilmittel, das Bund und Länder gemeinsam entschieden und beraten haben, was geht, sodass dann auch die Lasten gemeinsam geteilt wurden. Dieses einseitige Vorgehen, der Bund bestellt aber bezahlt nicht, sondern sagt, die Länder sollen es finanzieren, ohne jede Mitsprache im Detail, kann es so nicht weitergehen. Und schließlich muss dann der Bund letztlich seine Entscheidungen endlich begründen. Es ist positiv, dass Herr Habeck jetzt zur Einsicht kommt, dass zwei Kernkraftwerke für ein paar Monate verlängert werden. Das ist doch keine Lösung. Es braucht für die gesamte Zeit der Krise dieses "mehr Energie". Und zwar nicht nur für zwei, sondern für alle Kernkraftwerke. Diese Taktik, grüne Kernkraftwerke in Niedersachsen abzuschalten, andere weiterlaufen zu lassen, ist falsch. Deswegen: es erzeugt alles kein Vertrauen und der Bund muss jetzt echt in die Vorlast gehen. Und die Länder, hoffe ich, sind solidarisch. Ich hoffe sehr, dass auch die SPD-Länder mehr an das Volk denken, mehr an das, was vernünftig ist und weniger sich in die Parteihierarchie begeben und unterordnen."
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Vor dem Treffen der Ministerpräsidenten hat Markus Söder aus Bayern die Forderungen der Bundesländer an die Bundesregierung zusammengefasst.

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