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Video Tesla Berlin-Brandenburg: Tag der offenen Tür

Der offizielle Titel dieser Veranstaltung am Samstag vor den Toren Berlins lautete: County Fair. Was soviel wie "Jahrmarkt" bedeutet. Dabei handelte es sich um eine Art "Tag der offenen Tür" beim neuen Tesla-Werk in Grünheide. Bei der Ticketvergabe wurde Einheimischen aus dem Land Berlin-Brandenburg Vorrang eingeräumt. Und die Begeisterung der exklusiven Elektro-Flitzer-Fans war auf jeden Fall mitangereist: "Dieser Tag ist ein Unikat. Zum ersten Mal wird das Tesla Werk in Deutschland geöffnet für die Öffentlichkeit. Und das ist schon ein ganz besonderer Tag und ich bin seit 2014 ungefähr Tesla Fan. Habe 2016 mein erstes Auto bestellt und ja, deswegen muss ich hier sein." "Die Werksbesichtigung auf jeden Fall mal sehen. Was was schon in der Produktion jetzt schon gemacht werden könnte, um dann vielleicht einen Schluss darüber zu ziehen, ob wir dieses Jahr vielleicht noch ein erstes Auto hier sehen, was hier produziert wurde. Das würde mich interessieren. Auf jeden Fall. Genau.” “Die sehr interessante Technik darin. Wie ein Auto hergestellt wird. Wie die Produktionsschritte sind. Wie weit das tatsächlich ist. Bekannte Gesichter sind aus der ganzen Tesla Familie. " Nach Angaben der Veranstalter wurde mit bis zu 27.000 Besuchern gerechnet. Und für eine Werksführung nahmen einige auch noch einmal stundenlange Schlangen in Kauf. Dazu gab es reichlich Musik und Spektakel. Dabei ist die sogenannte Gigafaktory noch nicht perfekt vollendet. Denn die letzten Genehmigungen fehlen noch. Und die Proteste gegen den Standort halten weiterhin an, wie Manu Hoyer genauer erklärt: “Naja, was heißt protestieren. Wir haben hier einen Tisch aufgebaut, um die Bevölkerung mal darauf hinzuweisen, was hier für eine Umweltkatastrophe gerade passiert. Und kämpfen ja nun schon seit 2019 dagegen und haben auch schon viel Sand ins Getriebe gestreut, sodass das, was Sie hier sehen, ist ja eigentlich ein Schwarzbau. Weil das alles ohne Baugenehmigung erfolgt. Und letztendlich ist es die größte Umweltkatastrophe überhaupt, was hier gerade passiert." Tesla plant, dass bis zu 500.000 E-Fahrzeuge pro Jahr in der Gigafactory in Grünheide gebaut werden. Örtliche Politiker rechnen mit rund 3.000 Arbeitsplätzen zum Produktionsstart. Etwa 12.000 könnten es dann bei einer vollen Auslastung des Werks werden. Darüberhinaus soll dann auch noch in der Nähe dieses Standorts eine Batteriefabrik entstehen.
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Zu sehen waren lange Schlangen und viele interessierte Besucher. Am Samstag gab es in Grünheide den "Tag der offenen Tür" im neuen Tesla-Werk.

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