Seit Monaten steht er da, der graue Ferrari in der Nähe der stern-Redaktion. Meistens sieht man ihn gleich nebenan, vor dem Eingang eines Luxushotels. So, als würde sein Fahrer nur kurz was an der Rezeption abgeben wollen und gleich wieder mit quietschenden Reifen davonrasen. Aber das passiert nie. Morgens, auf dem Weg in die Redaktion: Der Ferrari steht da. Mittags geht man zum Lunch: Er steht da. Abends macht man sich auf den Heimweg: Der Wagen steht immer noch da.
Was ist da los, fragt man sich. Wer lässt sein Luxusauto bei Eis und Schnee monatelang auf der Straße stehen? In St. Moritz oder Notting Hill würde das nicht weiter auffallen, aber in Berlin? Und was ist das eigentlich für ein Rockstar-Move, monatelang in einem Hotel zu wohnen?