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Video Ursache für Fischsterben in der Oder noch unklar

STORY: Bilder von der polnischen Oder vom Freitag. Hier treiben reichlich tote Fische im Wasser. Mitarbeiter des staatlichen Fischereidienstes fahren mehrmals pro Tag auf den Fluss, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Nach Angaben der polnischen Wasserbehörde sind zehn Tonnen verendeter Fisch geborgen worden. Dieser Mitarbeiter des staatlichen Fischerreidienstes sagte: "Wir haben hier Angst, wir sind sogar entsetzt. Im Großen und Ganzen ist dies eine Katastrophe. Jeden Tag überprüfen wir mehrmals, was passiert, und melden es." Tonnenweise tote Fische waren auch auf der deutschen Seite der Oder gesichtet worden. Wasserproben in Deutschland haben nach Medienberichten Hinweise auf eine starke Belastung mit Quecksilber ergeben. Der Gouverneur der polnischen Region Lubusz, Wladyslaw Dajczak hält das für unwahrscheinlich: "Der Sanitärinspektor der Provinz Zielona Gora hat bestätigt, dass der Quecksilbergehalt viel, viel niedriger ist als der zulässige Wert." Nach Angaben der polnischen Umweltschutzbehörde wurde das Fischsterben wahrscheinlich von einer Wasserverschmutzung durch die Industrie ausgelöst. Polen werde seine Untersuchungsergebnisse frühestens am Sonntag vorlegen können, hieß es. Die Fische sollen auf Metalle, Pestizide und andere giftige Stoffe untersucht werden.
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Nach Angaben der polnischen Umweltschutzbehörde wurde das Fischsterben wahrscheinlich von einer Wasserverschmutzung durch die Industrie ausgelöst.

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