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Bohrung für "High Speed 2" 120 Meter lang und 2000 Tonnen schwer: So sieht eine XXL-Tunnelbohrmaschine bei der Arbeit aus

Sehen Sie im Video: 120 Meter lang und 2000 Tonnen schwer – so sieht eine Tunnelbohrmaschine bei der Arbeit aus.






Diese Tunnelbohrmaschine knackt auch den härtesten Stein. 
Aufnahmen zeigen die riesige „Dorothy“ bei der Arbeit. 
Sie ist Teil von „High Speed 2“, einer geplanten Eisenbahnschnellstrecke, die London mit dem britischen Mittelland verbinden soll.  
„Dorothy“, wurde nach Dorothy Hodgkin benannt, die 1964 als erste britische Frau den Chemie-Nobelpreis erhielt.  
Die Tunnelbohrmaschine ist 125 Meter lang und wiegt 2000 Tonnen. 
Für das „High Speed 2“-Projekt bohren 10 Baumaschinen dieser Art insgesamt 64 Meilen Tunnelstrecke.  
„Dorothy“ hatte im Dezember 2021 unter Warwickshire mit dem Bohren angefangen.  
Am 21. Juli 2022 konnte die Tunnelbohrmaschine dann die Mauer des Empfangsabschnitts durchbrechen. 
Hinter ihr liegen sieben Monate Bohrbetrieb und rund 1600 Meter Strecke. 
Das Tunnel-Team hat dafür rund um die Uhr im Schichtdienst gearbeitet.  
Insgesamt 790 Betonringe wurden hinter „Dorothy“ eingebaut, um den Tunnel zu stützen.  
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Die Eisenschnellbahnstrecke "High Speed 2" soll London mit dem britischen Mittelland verbinden. Baumaschinen wie die 2000 Tonnen schwere "Dorothy" bohren dafür kilometerlange Tunnel.

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