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Brandanschlag Rassist steckt Synagoge in Brand – dann schlagen die Flammen zurück

Ein Rechtsextremist steckt im Südwesten Englands eine Synagoge in Brand – und bekommt die Rechnung dafür sofort.


Der Anschlag in Exeter ereignet sich am 21. Juni 2018 – an einem jüdischen Trauertag.
Jetzt hat die Polizei der Grafschaften Devon und Cornwall das Tatvideo veröffentlicht.
Die Überwachungskamera zeigt, wie Tristan Morgan ein Fenster des 1763 gebauten Gotteshauses einschlägt.
Seelenruhig schüttet er Öl durchs Fenster, zündet dann ein Stück Papier an und wirft es hinein – mit ungeahnten Folgen.
Eine Stichflamme erfasst den Mann. Morgan verliert seine Mütze und seine Haare beginnen zu qualmen.
Augenzeugen beobachten, wie der Mann anschließend lachend davonfährt.
Vor Gericht wird der 52-Jährige wegen Brandstiftung und Terrorismus schuldig gesprochen.
Der Antisemit  wird sein Leben nun in der geschlossenen Psychiatrie verbringen.
Während des Anschlags befindet sich zum Glück niemand im Innern der Synagoge. Bis auf leichte Verbrennungen bleibt auch der Attentäter unversehrt.
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Ein Rechtsextremist zündet im englischen Exeter eine Synagoge an. Die Überwachungskamera filmt ihn dabei, wie er Öl durchs Fenster kippt und ein brennendes Tuch hineinwirft – doch mit den unmittelbaren Folgen hat er wohl nicht gerechnet.

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