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Guardia Civil in Katalonien Sonderkommando verzweifelt fast an Wohnungstür – später erkennen die Beamten den Grund





Einsatzkräfte der spanischen Guardia Civil stürmen eine Wohnung in Katalonien.


Doch die Tür gibt nicht nach – und die Polizei braucht eine lange Zeit, um sie aufzukriegen.


Nach 50 Sekunden kann die Razzia endlich weitergehen.


Das Video geht in den Sozialen Medien viral.


Auf Twitter wird die Szene hämisch kommentiert:


„Eine gute Tür, ich hätte sie gerne“
Für einen Moment dachte ich, die Tür wäre auf einer Mauer angemalt.
"Aber was für eine Tür ist das denn? Sag mir die Marke und den Hersteller. Die Polizei wird bald auch hier nicht einbrechen können."
"Die Gesuchten sind schon am Flughafen."
"Das ist keine Tür ... es ist eine Mauer."


Ein Beamter teilt ein Bild der Rückseite der Tür auf Instagram:


Die Bewohner hatten die Tür mit einer Metallstange verstärkt.


An dem Tag verhaftet die Guardia Civil neun Menschen. Sie sollen laut der Polizei eine Verbindung zum Verein "Komitees zur Verteidigung der Republik" (CDR) haben.


Der CDR entsteht nach dem Unabhängigkeitsreferendum von 2017 in Katalonien und will die damals als "illegal" von der spanischen Regierung bezeichnete Entscheidung mit Gewalt verwirklichen.


Nach Angaben der Polizei sei ein Attentat für den Jahrestag des Referendums am 1. Oktober geplant gewesen.
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Die spanische Polizei ist eigentlich auf dem Weg zu einer Razzia – doch eine hartnäckige Tür versperrt ihnen den Weg. Ein Video des Einsatzes wird nun im Netz geteilt und erntet hämische Kommentare. Ein Beamter klärt später auf, warum die Tür nicht nachgab.

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