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Berührendes Projekt "Tiny Houses" Amerikaner schenkt Obdachlosen ein neues Zuhause

Durch die Adern vieler Menschen fließt kein Blut, sondern Eiswasser. So beschreibt die 60-jährige Irene McGee aus Los Angeles die Gleichgültigkeit gegenüber Obdachlosen. Sie lebt selbst seit einigen Jahren auf der Straße. Ihr Nachbar Elvis Summers ist anders - er beschloss Irene, genannt Smokie, zu helfen. Aus Holz im Wert von ca. 500 Dollar baute er ihr ein kleines Haus. Ein örtliches Unternehmen spendete weitere Materialien für Dach und Außenwände. In einem YouTube-Video kann man den Bauprozess nachverfolgen. Es ist zwar ein sehr kleines Haus, aber für Smokie macht es einen Riesenunterschied: In dem rund 1 Meter mal 2,40 Meter großen Verschlag ist sie vor Regen und Wind geschützt - und kann ihre Habseligkeiten sicher verstauen. Um auch anderen Menschen zu helfen, gründete Summers die Organisation Starting Human und startete eine Crowdfunding-Kampagne. So sollen noch mehr der kleinen Häuser für Obdachlose gebaut werden. Die Polizei von Los Angeles toleriert die Häuschen bislang - solange sie regelmäßig den Standort wechseln. Dafür sind auf der Unterseite Rollen angebracht. Derzeit verhandelt Summers mit den Behörden über einen permanenten Standort für seine Tiny Houses.
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Wie herzlos viele Passanten gegenüber Obdachlosen sind, erfährt Irene McGee jeden Tag aufs Neue. Die 60-jährige lebt seit Jahren auf der Straße - bis ihr Nachbar ihr ein großartiges Geschenk machte.

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