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Lebendige "Attraktion" Tierquälerei als Marketingstrategie: Chinesisches Festival bestückt Pinguine mit Rucksäcken

Diese Aktion im chinesischen Harbin sorgt für Kritik. Einmal im Jahr findet hier das größte Eis- und Schneeskulpturen-Festival der Welt statt. Dieses Mal haben sich die Veranstalter eine besondere "Attraktion" überlegt: mehrere Pinguine mit Rucksäcken. Unbeholfen laufen die Tiere mit der ungewohnten Last auf dem Rücken über den Schnee. 
Das Bild erinnert an kleine Kinder, die mit ihren Ranzen auf dem Schulweg sind. Die Aktion soll noch mehr Festivalbesucher anlocken. Für Kritiker steht allerdings fest: Die Tiere fühlen sich sichtlich unwohl und probieren immer wieder, die Rucksäcke abzustreifen. Ohne Erfolg – denn die Ranzen sind mit einer Schnalle befestigt. Die chinesischen Zuschauer scheinen von dem umstrittenen Auftritt begeistert zu sein. Ob die Rucksäcke leer oder mit etwas gefüllt sind, ist unbekannt. Eines ist aber klar: Mit dem natürlichen Verhalten von Pinguinen hat diese Aktion wenig zu tun.
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Im chinesischen Harbin findet das größte Eis- und Schneeskulpturenfestival der Welt statt. Um noch mehr Besucher anzulocken, fahren die Veranstalter ein besonders Programm auf: Eine Gruppe von Pinguinen watschelt unbeholfen mit bunten Rucksäcken durch den Schnee. Die Aktion sorgt bei Tierschützern für Kritik.

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