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"Wunder vom Hudson": Neues Video der Notlandung aufgetaucht

Dramatische Dokumentation des "Wunders vom Hudson": Acht Tage nach der spektakulären Notlandung sind bisher unbekannte Aufnahmen einer Überwachungskamera aufgetaucht. Sie zeigen den Unglücks-Flieger unmittelbar nach der Landung und die Rettung der Passagiere aus dem havarierten Jet.

Der New Yorker Stadtsender NY1 hat ein bisher unbekanntes Video veröffentlicht, das die Notlandung des Airbus 320 auf dem Hudson und die Bergung seiner 155 Insassen aus dem sinkenden Wrack dokumentiert. Die Aufnahmen stammen von einer Sicherheitskamera des New Yorker Elektrizitätswerks Consolidated Edison ("Con Edison), die nach Angaben des Unternehmenssprechers Sprecher Chris Olert an einem Firmengebäude befestigt war. Das Video ist im Original 47 Minuten und fünf Sekunden lang und zeigt den von New Yorkern als "Wunder vom Hudson" gefeierten Hergang noch vor dem Eintreffen von Kamerateams und Fotografen.

Danach setzt die Maschine der Fluggesellschaft US Airway am vergangenen Donnerstag um 15.25 Uhr Ortszeit in einem Nebel von Wasserspritzern auf dem Hudson auf und kommt bald danach zum Stillstand. Bei dem Flieger waren 90 Sekunden nach dem Start vom LaGuardia Flughafen - wahrscheinlich durch Vogelschlag - beide Triebwerke ausgefallen. Weniger als eine Minute nach der Landung öffnen sich die Türen und die ersten Passagiere erscheinen auf den Tragflächen. Gleich darauf entfaltet sich eine aufgeblasene Notrutsche. Zwei Passagiere springen freiwillig oder rutschen von der Tragfläche in das eisige Wasser, wie das Video zeigt.

Vier Minuten nach der Notwasserung, um 15.29 Uhr Ortszeit, taucht die erste Fähre neben dem Flugzeugwrack auf, wirft Rettungswesten zu den Passagieren und holt insgesamt 56 Menschen zu sich an Bord. Weitere zwei Minuten später ist die nächste Fähre zur Stelle, die 24 Fluggäste aufnimmt. Eine dritte Fähre beginnt nur eine Minute danach mit der Bergung weiterer 22 Leute. Um 15.48 Uhr Ortszeit, also 23 Minuten nach der geglückten Notlandung, sind dem Video zufolge alle Insassen von dem sinkenden Wrack gerettet.

Unterdessen haben Taucher am Freitag im bei vergleichsweise milden Temperaturen mit der Bergung des Triebwerks begonnen, das bei der spektakulären Notwasserung abgerissen war. Das etwa vier Tonnen schwere Triebwerk des Airbus war 20 Meter tief auf den Boden des Flusses gesunken. Es soll Aufschluss über die Unglücksursache geben.

DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.