Wir haben den Eiffelturm in Paris, die Lady Liberty in New York und das Burj Khalifa in Dubai. Ein Aussichtstürmchen, eine Freiheitsstatue und ein Wolkenkratzer – drei der populärsten Sehenswürdigkeiten unserer Zeit, den Titel Weltwunder aber tragen andere.
Es war der Dichter Antipatros von Sidon, der im zweiten Jahrhundert vor Christus erstmals alle sieben monumentalen Bauwerke, die als Weltwunder der Antike in die Geschichte eingegangen sind, auf einer Liste niederschrieb. Erhalten ist von den Prachtbauten nur noch eines – immerhin das älteste. Es ist mehr als 4500 Jahre alt. Von anderen haben nur Ruinen die Zeit überdauert oder sogar nur Schriftliches.
Die 7 Weltwunder – der Antike und der Moderne
Ausgewählt wurden die Bauwerke von gebildeten Griechen dieser Zeit, die aus der ihnen bekannten „bewohnten Welt“ berichteten, weshalb die Weltwunder ausschließlich im Mittelmeerraum und im Vorderen Orient zu finden sind. Fünf der Bauten sind griechisch-hellenistisch. Ihrer Bedeutung tut das allerdings keinen Abbruch. In der Fotostrecke stellen wir sie Ihnen vor.
Übrigens: Im Rahmen einer weltweiten Internetabstimmung wurden 2007 die sieben neuen Weltwunder gekürt. 21 Kandidaten standen zur Auswahl. Millionen Menschen weltweit beteiligten sich an der Abstimmung. Auf die Liste schafften es: die Felsenstadt Petra in Jordanien, die Chinesische Mauer, die Stufenpyramide Chichén Itzá in Mexiko, die Statue Cristo Redentor in Rio de Janeiro, das Kolosseum in Rom, die Inkastadt Machu Picchu in Peru und das Taj Mahal in Indien.