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Rätselhaftes Massensterben 111 Delfine in Mosambik tot an Land gefunden

Auf der ganzen Welt werden immer wieder tote Delfine an Land gespült
Auf der ganzen Welt werden immer wieder tote Delfine an Land gespült (Archivbild)
© Hélène Peltier / DPA
Tragödie an Mosambiks Küste: Über Hundert Delfine sind in einem Naturschutzgebiet an die Küste gespült worden. Die Todesursache ist noch nicht bekannt.

In Mosambik sind den Behörden zufolge 111 Delfine tot an Land gefunden worden. 86 Tiere seien am Dienstag am Strand einer Insel, die zu einem Naturschutzgebiet gehört, im Süden des Landes entdeckt worden, hieß es in einer Mitteilung der nationalen Behörde für Naturschutz ANAC. Bereits am Sonntag seien 25 Delfine im selben Marinepark des Bazaruto-Archipels gefunden worden.

Todesursache ist noch unklar

Woran die Delfine gestorben sind, war zunächst unklar. Die Tiere zeigten demnach keine Verletzungen und es gab keine offensichtliche Todesursache. Proben seien für weitere Untersuchungen in ein Labor gebracht worden, hieß es. Zudem sollten Experten am Mittwoch in das Gebiet reisen, um die Vorfälle zu untersuchen.

Das Gebiet um Bazaruto ist der älteste Marinepark in dem südostafrikanischen Land und wurde 1971 geschaffen. In dem 1430 Quadratkilometer großen Gebiet leben über 2000 Fischarten sowie etliche andere Meereslebenswesen, Vögel und Reptilien.

tis DPA

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