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Brasilien: Knapp hundert Insassen brechen aus Hochsicherheitsgefängnis aus

Bewaffnete haben am Montag eine Haftanstalt in Brasilien gestürmt und dabei Dutzende Insassen befreit. Einem Polizisten hat der Angriff das Leben gekostet.

Gefängnis Brasilien

In den überfüllten Gefängnissen Brasiliens kommt es immer wieder zu Meutereien und tödlichen Attacken (Symbolbild)

DPA

Sie feuerten mit schwerem Geschütz auf die Wachtürme und sprengten das Tor der Haftanstalt in João Pessoa: Mehrere Männer haben am Montag das Hochsicherheitsgefängnis im brasilianischen Bundesstaat Paraíba angegriffen. Dabei konnten dutzende Häftlinge entkommen, ein Polizist wurde getötet.

51 Häftlinge weiter auf freiem Fuß

Wie die Behörden mitteilten, ist 92 Insassen der Ausbruch gelungen. 41 von ihnen konnten später wieder gefasst werden. Mehr als tausend Polizisten wurden mobilisiert, um nach den Entflohenen zu suchen. Sicherheitskräfte riegelten die Straßen der Stadt ab, Schulen und Gesundheitszentren wurden vorsorglich geschlossen. Ziel des Angriffs sei vor allem die Befreiung von drei Verdächtigen gewesen, die vor einem Jahr wegen eines bewaffneten Angriffs inhaftiert worden seien, sagte Sérgio Fonseca de Souza, Leiter der Strafvollzugsbehörde des Bundesstaates Paraíba.

2016 saßen in den Gefängnissen Brasiliens 726.712 Häftlinge ein - ungefähr doppelt so viele wie es Haftplätze gab. In den überfüllten Haftanstalten kommt es immer wieder zu tödlichen Auseinandersetzungen zwischen Angehörigen verfeindeter Banden und zu Häftlingsmeutereien.

fri / AFP
Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?