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Einsatz in Arkansas: US-Polizist schießt Chihuahua in den Kopf – für einen der beiden geht die Sache gut aus

"Wenn der Hund aggressiv ist, erschieße ich ihn", drohte der Polizist. Aggressiv war der Chihuahua nicht, vielleicht etwas aufgeregt - der Polizist schoss dennoch. Das Aufgabenfeld des Beamten macht den Fall noch kurioser.

Chihuahua

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Der unfassbaren Tat ging ein alltäglicher Einsatz voraus. Eine Frau in Conway, Arkansas, ruft die Polizei, weil sie es wegen eines etwas aufgebrachten Hundes mit der Angst bekommt. Dass es sich dabei um einen eher unscheinbaren Chihuahua handelte und sie selbst mit einen Gewehr bewaffnet ist, hält sie nicht davon ab, Beamte zur Hilfe zu rufen. Von denen einer auch kurz darauf erscheint - und damit das Problem erst richtig anfängt.

Plötzlich fällt ein Schuss

Was dann geschieht, hat Besitzer Doug Canady auf ein Handyvideo gebannt. Auf dem Film ist zu sehen, wie zwei Hunde in einem Garten herumtollen. Dann fordert eine Stimme im Hintergrund Canady auf, auf die Straße zu kommen. Weil sich der Mann weigert, entgegnet der Polizist: "Ich komme zu Ihnen, aber wenn der Hund aggressiv ist, erschieße ich ihn." Plötzlich fällt tatsächlich ein Schuss, eines der beiden Tiere fällt hin und quiekt vor Schmerz – offenbar hat der Polizist den Chihuahua-Mischling kurzerhand abgeknallt.

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Die gute Nachricht: Reeses, so der Name des Hundes, hat den Schuss überlebt. Lokalen Medien zufolge sei Reese zweimal am Kiefer operiert worden und auf dem Wege der Besserung. Für Keenan Wallace, den Polizisten, hatte die Sache ein unschönes Nachspiel: Er wurde entlassen. Eine Untersuchung hatte zwar ergeben, dass der Deputy gegen keine Vorschriften verstoßen hatte, aber sein Vorgesetzter, der Sheriff von Faulkner County sagte: "Ich glaube es gab zahlreiche Gelegenheiten, die Situation zu deeskalieren." Zu allem Überfluss handelte es sich bei dem schießenden Polizisten auch noch um den für die Diensthunde seiner Station zuständigen Beamten.

Besitzer Doug Canady sagte, dass er den Chihuahua vor etwa drei Jahren aufgelesen hat, als das Tier in der Nähe seines Hauses herumstreunte. Dem Sender KATV sagten Kinder aus der Nachbarschaft, dass Reeses "freundlich" und "süß" sei. Canady selbst meinte, dass der Schuss auf den Hund sein "Herz brechen ließ". "Ich dachte, ich wäre ein harter Kerl – bis das passiert ist."

Quellen: "Arkansas Times", WIVB4, CBS, "Arkanas Democrat"

nik
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.