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Potsdam: Chihuahua in Einkaufszentrum totgetreten - nun ermittelt die Polizei

Tierschützer sind entsetzt, die Polizei ermittelt: Eine Frau soll in einem Potsdamer Einkaufszentrum dem Chihuahua Arno durch einen Tritt alle Rippen gebrochen haben. Der Hund sei daraufhin gestorben.

Chihuahua in Einkaufszentrum totgetreten - nun ermittelt die Polizei

Chihuahua Arno soll nur zwei Kilo gewogen haben. Der Tritt habe ihm alle Rippen gebrochen - und schließlich getötet. (Symbolbild)

Der Vorfall soll sich am vergangenen Montag gegen 12 Uhr ereignet haben. Im Havel-Nuthe-Center in Drewitz (Potsdam) wollte eine Frau offenbar ein paar Lebensmittel einkaufen - ihren Chihuahua band sie vorher an einer Bank vor dem Supermarkt fest, wie die Zeitung "B.Z." berichtet. 

Plötzlich soll die Potsdamerin das Wimmern ihres Hundes gehört haben. Sie sei zurückgeeilt und habe ihren schwer verletzten Vierbeiner windend und stark blutend auf dem Boden vorgefunden, wie das Boulevardblatt schreibt. Demnach seien alle Rippen des vierjährigen Hundes gebrochen gewesen. Arno sei an den schweren Verletzungen gestorben.

Chihuahua wurde offenbar mutwillig verletzt

Verantwortlich soll eine Mutter von drei kleinen Kindern sein, die mit ihrer Familie vor dem Supermarkt gestanden hat, heißt es in dem Bericht. Offenbar habe sie den Chihuahua mutwillig getreten. Der Vater der Kinder soll darüber hinaus geäußert haben, dass seine Frau etwas mit den Verletzungen des Hundes zu tun habe, so die Polizei zur "B.Z.". Die Besitzerin des Hundes habe Anzeige erstattet. "Die Polizei hat eine Anzeige wegen des Versoßes gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen und sucht jetzt nach dem oder den Verursachern für die tödlichen Verletzungen des Hundes sowie nach Zeugen der Tat.", schreibt die Polizei Brandenburg in einer Mitteilung.

Vor dem Einkaufszentrum hat die Tierrettung Potsdam eine kleine Trauerfeier für den Hund organisiert. "Wir sind alle entsetzt über diese Brutalität und hoffen, dass die Täter gefasst werden.", sagt der Vorsitzende Michael Breuer zu der Zeitung. Das Einkaufszentrum wolle Videoaufzeichnung zur Verfügung stellen, die Tierschutzorganisation Peta habe darüber hinaus eine Belohnung von 1.000 Euro für Hinweise ausgelobt. 

fs