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Steigende Temperaturen Auch in Deutschland steigt das Waldbrand-Risiko

Blick auf die dunkle Rauchwolke eines Waldbrandes im Loben-Moor in Brandenburg im vergangenen Jahr
Blick auf die dunkle Rauchwolke eines Waldbrandes im Loben-Moor in Brandenburg im vergangenen Jahr
© Veit Rösler / DPA
Während es in Europa vielerorts zu Waldbränden kommt, bleibt Deutschland weitestgehend verschont. Aber auch hierzulande steigt das Waldbrandrisiko mit jedem Jahr.

Der Wald brennt in Europa. Derzeit sind unter anderem die Türkei und Griechenland besonders stark betroffen. Die Dimension des Problems zeigt auch der Blick auf das vergangene Jahr. Fast 900.000 Hektar Waldfläche wurden ein Raub der Flammen. In Deutschland verbrannten der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung zufolge 2020 bei 1.360 Waldbränden 368 Hektar Fläche, wie die Statista-Grafik zeigt. Das ist auch im nationalen Kontext relativ wenig. Im Dürresommer 2018 verheerten Waldbrände 2.350 Hektar Fläche, im Jahr darauf waren es sogar 2.711 Hektar.

Steigende Temperaturen: Auch in Deutschland steigt das Waldbrand-Risiko

Risikountersuchungen sagen laut Umweltbundesamt für die kommenden Jahrzehnte ein steigendes Waldbrandrisiko für Deutschland voraus. Dies liegt im Wesentlichen an erhöhten Temperaturen und rückläufigen Niederschlägen in den Frühjahrs-, Sommer- und Herbstmonaten. In Fällen, in denen die Ursache für den jeweiligen Brand bestimmt werden kann, sind zwei Faktoren von besonderer Bedeutung: Zum einen das menschliche Handeln (Brandstiftung und Fahrlässigkeit) und zum anderen das Klima- bzw. Witterungsgeschehen.

tis / Statista

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