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Auckland Airport: Die traurige Geschichte von Grizz, der auf dem Rollfeld erschossen wurde

Mischlingshund Grizz war noch in der Ausbildung. Er sollte später einmal als Rauschgiftschnüffler am Flughafen Auckland eingesetzt werden. Doch jetzt wurde er unter tragischen Umständen erschossen. 

Grizz ist eine Mischung aus Border Collie und deutschem Kurzhaar

Der Mischlingshund Grizz sollte eigentlich einmal als Rauschgiftschnüffler am Flughafen Auckland im Einsatz sein. Jetzt wurde er erschossen. 

Die Empörung ist auch Stunden nach dem Vorfall am Flughafen in Auckland noch groß: "Schämt euch, diesen wehrlosen Hund getötet zu haben. Das ist absolut widerlich!", schrieb eine Frau dem Flughafen auf seine Facebook-Seite. Eine andere Userin nannte es eine unmenschliche Tat, für die es keine Entschuldigung gäbe. Die Reaktionen auf das Vorgehen der Sicherheitskräfte am Flughafen in Auckland, Neuseeland, sind mehr als verständlich. Doch was war passiert? 

Am Freitagmorgen hatte sich der Rauschgifthund Grizz von seinem Hundeführer losgerissen und war auf die Start- und Landebahn gelaufen. Das Sicherheitspersonal und die Polizei versuchten, den Mischling wieder einzufangen. Zunächst, indem sie ihn mit Futter lockten, dann mit Spielzeug und mit anderen Hunden. Doch der Mischlingshund ließ sich einfach nicht ködern: "Wir haben alles versucht. Aber nichts hat geholfen. Er ließ niemanden an sich heran", sagte ein Sprecher des Sicherheitsdienstes.

"Niemand wollte das. Es war der letzte Ausweg."

Nach drei Stunden gaben sie auf und griffen zu einer mittlerweile viel diskutierten Lösung: Sie erschossen den Hund. "Niemand wollte das. Es war der letzte Ausweg", heißt es in einer Stellungnahme der Polizei. Laut neuseeländischen Medienberichten seien der Polizeibeamte, der den tödlichen Schuss abgab, sowie der Ausbilder des Hundes "am Boden zerstört".


Warum konnte der Hund nicht betäubt werden?

Auf die Frage, warum der Hund nicht einfach betäubt worden sei, hieß es, auf dem Flughafen habe es keine Betäubungsgewehre gegeben. Doch damit konnten die Gemüter in den sozialen Netzwerken nicht beruhigt werden. Viele User schrieben auf Twitter, dass es eine Kostenentscheidung gewesen sei, weil man nicht noch mehr Verspätung erzeugen wollte. 16 Maschinen mit hunderten Passagieren hingen nämlich wegen des Vierbeiners fest.




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rpw