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Augsburger Ex-Bischof: Mixa nach Audienz bei Papst "erleichert"

Nach seinem Gespräch mit dem Papst ist der zurückgetretene Augsburger Bischof Walter Mixa "erleichtert". Aus dem Vatikan hieß es, dass er sich nun zu einer "Zeit des Schweigens" zurückziehe. Wohin Mixa versetzt wird, ist noch unklar.

Der zurückgetretene Augsburger Bischof Walter Mixa fühlt sich nach seiner Audienz bei Papst Benedikt XVI. am vergangenen Donnerstag "erleichtert". "Ich bin sehr froh, dass ich 50 Minuten lang mit dem Heiligen Vater freimütig und fröhlich habe sprechen können", sagte Mixa dem Nachrichtenmagazin "Focus". Über Details wolle er allerdings nicht reden, da der Heilige Stuhl dazu das Nötige veröffentlicht habe.

Nach Angaben des Vatikans räumte Mixa in der Audienz erneut Fehler und Irrtümer ein, "die zu einem Vertrauensverlust führten und die den Rücktritt unvermeidlich werden ließen". Das Oberhaupt der katholischen Kirche hatte dem Vatikan zufolge die "oft maßlose Polemik" kritisiert, die den Rücktritt Mixas begleitet habe.

Bis zur Neubesetzung kann es Monate dauern

Der 69-jährige Mixa zieht sich nun zu einer "Zeit des Schweigens, der Sammlung und des Gebets" zurück, wohin ist noch nicht bekannt. Das müsse noch entschieden werden. Danach wird er laut Vatikan wie andere emeritierte Bischöfe für Aufgaben der Seelsorge zur Verfügung stehen. Der Papst hatte am Donnerstag in der Privataudienz endgültig klargemacht, dass es für Mixa keinen Weg zurück auf den Bischofsstuhl gibt.

Inzwischen wird bereits über mögliche Nachfolger spekuliert. Doch erst wenn klar sei, wohin Mixa nach einem Auszug aus dem Augsburger Bischofspalais gehe, könne auch über Kandidaten für den Bischofsstuhl diskutiert werden, hieß aus dem Vatikan. Bis zu einer Neubesetzung können Monate vergehen.

Mixa hatte am 22. April seinen Rücktritt angeboten, nachdem massive Vorwürfe gegen ihn laut geworden waren. In seiner Zeit als Stadtpfarrer in Schrobenhausen soll er Kinder geschlagen und Stiftungsgelder zweckentfremdet haben. In einem für den Vatikan ungewöhnlich schnellen Verfahren nahm der Papst das Gesuch am 8. Mai an.

lea/AFP/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.