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Schweres psychisches Trauma Vier Hunde müssen eingeschläfert werden – das ist ihre herzzerreißende Geschichte

Hund der Rasse Border Collie schaut traurig in die Kamera.
Zuerst entkamen sie ihrem grausamen Schicksal in einer Hundezüchterei in Südaustralien. Doch vier der zehn geretteten Tiere mussten nun eingeschläfert werden.
© P. Wegner/ / Picture Alliance
Zunächst sah es so aus, als könnten die Hunde gerettet werden: Zehn Collies wurden vergangenen Herbst aus den Fängen verantwortungsloser Züchter befreit. Doch vier Tiere sind so schwer traumatisiert, dass die Retter eine schwere Entscheidung treffen müssen. 

Eine besonders bewegende Geschichte aus Südaustralien verbreitet sich gerade in der Welt. Dort musste die Non-Profit-Organisation "Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals" (RSPCA) eine schwere Entscheidung treffen und vier Hunde einschläfern. Die Hunde litten an einem seelischen Trauma, das sich nicht behandeln ließ.

Im vergangenen Oktober waren die Border Collies aus einer Züchtung gerettet worden. Auf dem Gelände fanden die Retter um die 300 Tiere, die Züchter hatten jedoch nur eine Lizenz für 100 Hunde. Damals wurden zehn hochträchtige Collies gerettet. Es gab in der Zucht keine Anzeichen dafür, dass die Tiere Zuwendung oder Auslauf bekamen. Sie wurden lediglich im Rahmen einer großflächigen kommerziellen Welpenzucht eingesetzt. Die Züchter wurden in 17 Punkten angeklagt. 

Eine "herzzerreißende Entscheidung" für die Mitarbeiter

Die RSPCA hatte sich zum Ziel gesetzt, die Hunde zu therapieren: "Jeder hätte sich gewünscht, dass sie ein erfülltes Leben ohne Ängste und Stress leben können", heißt es in einem Statement. Doch am Ende mussten vier der zehn geretteten Collies eingeschläfert werden. Es sei eine "herzzerreißende Entscheidung" für die Mitarbeiter gewesen. 13 Assistenten des Tierärzte-Teams hatten die Hunde fünf Monate lang betreut. Sie zu töten sei notwendig gewesen, um das Leid der Tiere nicht unnötig zu verlängern. Im Statement der RSPCA heißt es, die Hunde hätten sich "extrem ängstlich" gegenüber Menschen verhalten und jede Interaktion vermieden. Zudem seien sie unberechenbar und unbeständig – und damit eine Gefahr für die Sicherheit von Menschen und anderen Tieren. 

Die übrigen sechs Hunde sollen weiter in Behandlung bleiben. "Wir wissen, dass viele Hunde mit viel Zeit und Zuwendung die Möglichkeit haben, ihre Traumata zu überwinden", erklärt die Organisation. Bei vier Hunden ging diese Hoffnung leider nicht auf.

Quellen: rspcasa.orgNews.com, adelaidenow.com 

she

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