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Bären-Angriff im Berner Park: Geistig behinderter Mann wird verletzt

Dramatische Szenen im neuen Berner Bären-Park: Ein geistig behinderter 25-Jähriger ist am Samstag in das Gehege gelangt und von einem Bär angegriffen worden. Der Mann wurde verletzt, jedoch nicht lebensgefährlich.

Dramatische Szenen im neuen Berner Bären-Park: Ein geistig behinderter 25-Jähriger ist am Samstag in das Gehege gelangt und von einem Bär angegriffen worden. Der Mann wurde verletzt, jedoch nicht lebensgefährlich. Ein alarmierter Polizist schoss nach wenigen Minuten den vierjährigen Bären Finn nieder und verletzte ihn schwer. Am Sonntag war unklar, ob das Tier überleben würde. Der Bären-Park ist eine neue Anlage direkt am Ufer der Aare.

Sicherheitsdirektor Reto Nause sagte am Sonntag, er hoffe, dass der Mann sich schnell erhole und keine bleibenden Schäden davontrage. "Das ist ein tragischer Tag für den Verletzten, für den Bären und für die Angestellten des Parks", sagte Park-Direktor Bernd Schildger.

"Was sich im Bärenpark abgespielt hat, waren schreckliche Szenen, die uns tief betroffen machen", sagte Nause. Bis tief in die Nacht habe man die Bilder der Überwachungskameras analysiert.

Zunächst blieb dennoch unklar, ob der Mann von der Mauer, die das Bärengehege abgrenzt, gefallen oder gesprungen war. Klar war nur, dass der Mann am Samstag gegen 16.00 Uhr die Mauer aus eigener Kraft bestiegen hatte und in Kauerstellung auf ihr verharrte. Dann fiel er.

Im Gehege ging der Mann auf den Bären zu, der ihn sogleich angriff. Nach sieben Minuten gab einer der eingetroffenen Polizisten einen gezielten Schuss ab. Schildger sagte, eine Narkose-Munition hätte nichts gebracht, weil sie erst nach Minuten gewirkt hätte.

Passanten hatten zuvor versucht, den Bären abzulenken, indem sie Gegenstände ins Gehege warfen. Schildger erklärte, dass das sinnlos gewesen sei und das Tier, das sein Territorium verteidigen wollte, eher noch mehr gereizt habe. Ob nach dem Vorfall die Sicherheitsstandards an dem Gehege erhöht werden, hänge vom Ergebnis der polizeilichen Ermittlungen ab, hieß es.

DPA / DPA
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Kindesunterhalt für volljähriges Kind ohne Zielstrebigkeit
Mein Kind ist 19 Jahre alt und lebt im Haushalt der Mutter. Es hat im Juli 2017 seine Schule nach der 10. Klasse dann mit Hauptschulabschluss verlassen. Danach wollte es auf einer Berfsfachschule Einzelhandel seinen Realschulabschluss nachholen (2 Jahre). Es besuchte die Schule im ersten Halbjahr nicht wirklich regelmäßig und im zweiten Halbjahr dann so gut wie gar nicht mehr. (zum Ende hin, ist es gar nicht mehr zur Schule gegangen) Das notwendige zweite Jahr ging es dann gar nicht mehr an. Stattdessen hat es sich für ein freiwilliges Soziales Jahr beworben und geht hier mehr oder weniger regelmäßig hin. Nun möchte es das FSJ abbrechen und wieder seinen Realschulabschluss nachholen. Dies soll in Vollzeit an der Volkshochschule geschehen. Zwischendurch ist immer wieder die Rede von verschiedenen Ausbildungen. Ein wirkliches Konzept, oder Interesse ist aber auch hier nicht erkennbar. Mal kommt es mit dem Berufswunsch Tierarzthelfer/In, mal mit Immobilienkaufmann/-Frau, oder Ähnlichem. Informationen über freie Stellen, oder Inhalte des Berufs und der Ausbildung können nicht genannt werden. Bei laufenden Bewerbungen am Ball zu bleiben liegt ihm auch nicht wirklich. Hab die Bewerbung ja hingeschickt, damit soll es dann auch gut sein. Langsam drängt sich mir der Verdacht auf, es sucht sich den bequemsten Weg heraus und verlässt sich auf meine nicht unerheblichen Unterhaltszahlungen. Frei nach dem Motto: Was soll ich mich kümmern, Väterchen muss ja zahlen, solange ich Schule oder Ausbildung mache. Um meinem Kind Anreize zu geben, endlich Zielstrebigkeit zu entwickeln, habe ich schon über die Kürzung bzw. Einstellung des Unterhals nachgedacht. Wie verhält sich das rechtlich, bzw. was kann ich tun?