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Ausflug am Vatertag: Mann spießt sich bei Schlauchbootfahrt mit Holzstab auf

Ein ausgelassener Ausflug mit einem Schlauchboot nahm in Bayern ein schlimmes Ende: Ein Student spießte sich mit einem der Stäbe auf, mit denen sich die Männer vom Ufer abstoßen wollten. Er wurde schwer verletzt.

Schlauchboot

Ein Ausflug mit dem Schlauchboot (Symbolfoto) - in Bayern hat sich dabei ein schlimmer Unfall ereignet

Bei einem Vatertagsausflug auf einem Schlauchboot hat sich ein Student versehentlich mit einem Holzstab selbst aufgespießt. Er wurde schwer verletzt. Mit zwei Freunden war der 25-Jährige am Donnerstag leicht alkoholisiert auf dem Fluss Würm bei Planegg bei München unterwegs gewesen, berichtete die Polizei am Freitag. Um sich besser vom Ufer abstoßen zu können, hatten die Studenten Holzstäbe dabei.

An einer Stelle mussten sie sich wegen des hohen Wasserstands flach hinlegen, um unter einer Brücke herfahren zu können. Einer der Holzstäbe lag dabei auf dem erhöhten Bug des Boots - und verkeilte sich zwischen der Brücke und der Brust des jungen Mannes. Wegen der starken Flussströmung bohrte sich der Stab in den Körper des 25-Jährigen. Der Mann wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

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jen / DPA
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?