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US-Präsident in Florida "Sie gehen durch die Hölle": Biden trifft nach Hochhauseinsturz Angehörige und Helfer

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Eine Woche nach dem Teil-Einsturz eines Hochhauses in der Kleinstadt Surfside nahe Miami hat US-Präsident Joe Biden zusammen mit seiner Frau Jill die Unglücksstelle besucht. Dabei nahmen sie sich am meisten Zeit für Überlebende und Angehörige von Vermissten, die derzeit durch die Hölle gehen würden, sagte Biden.
"Das Letzte, was sie und wir wollen, ist, dass in diesem ganzen Prozess – und es besteht die Möglichkeit, dass noch Menschen am Leben sind – das Letzte, was man dann will, ist, dass der Rest des Gebäudes einstürzt und 10, 20, 30, 50 Feuerwehrmänner tötet."
Biden sagte den Rettungskräften und dem Bundesstaat die volle Unterstützung seitens des Bundes zu. 100 Prozent der Such- und Rettungskosten würden für die ersten 30 Tage übernommen, sagte Biden. Die Suche nach Verschütteten, die weiterhin andauert, wurde für den Besuch aus Sorge um die Stabilität des noch stehenden Gebäudeteils vorübergehend gestoppt. Später am Nachmittag wurden die Bergungsarbeiten nach Angaben der Behörden wieder fortgesetzt.
147 Personen gelten nach offiziellen Angaben noch als vermisst, die Zahl der Toten stieg auf 18. Darunter seien zwei Kinder im Alter von zehn und vier Jahren, sagte die Bürgermeisterin vom Miami-Dade County, Daniella Levine Cava, auf einer Pressekonferenz am Mittwoch (Ortszeit). Das Unglück ereignete sich in der Nacht zum Freitag, den 25. Juni. Warum das zwölfstöckige, 40 Jahre alte Gebäude zum Teil einstürzte, ist noch unklar.
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Nach dem Einsturz eines Hochhauses in Florida hat US-Präsident Joe Biden den Familien der Vermissten Trost gespendet – und für ihre nagende Ungewissheit deutliche Worte gefunden. 
mad

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