Feuer in der Schweiz Erste Todesopfer aus Crans-Montana identifiziert

Kerzen und Stofftiere stehen in der Nähe der abgeriegelten Bar Le Constellation in Crans-Montana
Kerzen und Stofftiere stehen in der Nähe der abgeriegelten Bar Le Constellation in Crans-Montana, wo ein verheerender Brand während der Silvesterfeierlichkeiten Tote und Verletzte forderte
© Baz Ratner / DPA
Eine Spezialeinheit arbeitet an der Identifizierung der Feuertoten von Crans-Montana. Die Angehörigen von vier jungen Menschen haben jetzt traurige Gewissheit.

Gut 48 Stunden nach dem verheerenden Brand in einer Bar im Schweizer Skiort Crans-Montana hat die Polizei die ersten der 40 Todesopfer identifiziert. Es handele sich um die sterblichen Überreste von zwei weiblichen und zwei männlichen Opfern im Alter zwischen 16 und 21 Jahren aus der Schweiz, teilte die Polizei des Kantons Wallis am Samstag mit. Die Leichname seien den Familien übergeben worden.

Die Identifizierung laufe auf Hochtouren, versichern die Behörden. Im Einsatz ist dabei eine 30-köpfige Spezialeinheit zur Identifizierung von Katastrophenopfern. Sie war nach der Tsunami-Katastrophe 2004 in Südostasien aufgebaut worden. Unter den Toten dürften auch Ausländer sein. 

Crans-Montana: 40 Tote, 119 Verletzte

Von den 119 Verletzten waren bis Freitag 113 identifiziert worden. Darunter waren 71 Schweizer sowie 14 Franzosen, elf Italiener, vier Serben sowie einzelne Personen aus anderen Ländern. Deutsche Opfer wurden bislang nicht gemeldet.

Während einer Silvesterparty war in der Nacht zum Donnerstag in der Bar "Le Constellation" in Crans-Montana ein Feuer ausgebrochen, während dort zahlreiche junge Menschen feierten. 40 Menschen kamen ums Leben, 119 weitere wurden verletzt.

DPA · AFP
ari

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