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Zum Wohl der Tiere: Englische Schlachthöfe werden künftig videoüberwacht

Großbritannien will sich als Vorreiter in Sachen Tierwohl in Stellung bringen. Das englische Landwirtschaftsministerium hat verkündet, alle Schlachthöfe würden künftig videoüberwacht werden.

Die Tötung der Tiere wird in englischen Schlachtereien jetzt videoüberwacht

Die Tötung der Tiere wird in englischen Schlachtereien jetzt videoüberwacht

Die älteste und größte Tierschutzvereinigung Großbritanniens "Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals" (RSPCA) hat nach langjährigen Kampagnen vergangene Woche erreicht, dass Kameras auf Englands Schlachthöfen die Schlachtprozesse überwachen sollen und für alle Höfe verpflichtend sind. Das hat Umweltminister Michael Gove bekannt gegeben, berichtete "SkyNews" vergangene Woche. "Gerade jetzt, wo wir die EU verlassen, ist es wichtig, diese Maßnahmen zu ergreifen; es zeigt Konsumenten weltweit, dass unser Essen auf höchstem Niveau produziert wird."

Marc Cooper, Sprecher der RSPCA, sagte: "Die Kampagnen zur Videoüberwachung haben sehr lang gedauert, weshalb wir jetzt umso mehr über die Bekanntgabe des Umweltministers freuen. Alle Bauernhoftiere haben ein Recht darauf, respektvoll behandelt zu werden - auch in dem Moment des Tötens. Ein großer Vorteil der Videoüberwachung ist, dass der Schlachtprozess besser kontrolliert werden kann und die Misshandlung reduziert." 

Zugriff auf das Material müsse garantiert werden

Tierärzte, die auf arbeiten, haben damit künftig vollen Zugriff auf sämtliches Video-Material. Die RSPCA fordert nun, dass die Kameras in allen Bereichen auf Schlachthöfen installiert werden und dass das Material mindestens drei Monate gespeichert und auch für andere zugänglich gemacht wird, z.B. Tierärzten der "Food Standards Agency". Vorsitzende dieses Verbands, Heather Hancock, sagte sie würde keine Missachtung dieser Regel tolerieren.

Bis zum 21. September dauern die Beratungsgespräche zur Kameraüberwachung noch an.

dm

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