Erdebeben in der Türkei Häuser und Moscheen stürzen ein


Bei einem starken Erdbeben sind am Montagmorgen im Osten der Türkei mindestens 38 Menschen ums Leben gekommen.

Bei einem starken Erdbeben sind am Montagmorgen im Osten der Türkei mindestens 38 Menschen ums Leben gekommen. Betroffen waren mehrere Dörfer in der Provinz Elazig, wie Gouverneur Muammer Erol berichtete. Häuser und die Minarette einiger Moscheen stürzten ein. Es wurde erwartet, dass die Zahl der Opfer noch steigt.

Der Sender CNN-Turk meldete, unter den Trümmern eingestürzter Häuser lägen noch mindestens sechs Menschen, die auf Rettung warteten. Das Erdbeben der Stärke 6,0 ereignete sich nach Angaben der Bebenwarte Kandilli in Istanbul um 03.32 Uhr.

Es folgten später noch rund 20 Nachbeben, die auch die Stärke von 4,1 erreichten. Das Zentrum lag in der Nähe des Dorfes Basyurt. Die Provinz Elazig liegt rund 550 Kilometer östlich von Ankara. Das Beben war auch noch in den Provinzen Tunceli, Bingöl and Diyarbakir zu spüren, wo die Menschen in Panik auf die Straßen rannten.

1999 hatten zwei schwere Erdbeben im Nordwesten der Türkei rund 18.000 Menschen das Leben gekostet.

APN APN

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